deenes

CVJM-Gebet

in der Corona-Krise


Gott, allmächtig und barmherzig bist Du. Wir kommen zu Dir in tiefer Sorge und Not. Du bist da.
Wir bringen vor dich diese Welt, die du geschaffen hast.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Wir bitten dich für die Kranken: Heile du. Tröste die Ängstlichen und Mutlosen, die Sterbenden und Trauernden.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Wir danken dir für alle, die Verantwortung tragen in Politik, Ämtern, Behörden und Forschung. Wir bitten dich: schenke Kraft, Ermutigung und Weisheit.
Wir bitten dich für alle in Medizin und Pflege, in Praxen und Krankenhäusern, bei Feuerwehr, Polizei. Schenke immer wieder neue Energie und Kraft.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Wir bitten dich für unsere Gesellschaft, im Besonderen für die Menschen in unserem Land. Danke für Zeichen der Solidarität. Herr, wir brauchen mehr davon. Lass uns alle mehr danach fragen, was dem Nächsten dient, als zu sehr auf uns selbst zu schauen und uns ehrlich fragen, was wichtig ist.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Wir wünschen uns Normalität und sehnen uns nach Alltag. Schenke Du in allen Familien in dieser schulbefreiten Zeit ein gutes Miteinander, aufeinander hören, füreinander da sein.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Wir bitten für alle, die wirtschaftliche Verantwortung tragen, diejenigen, die um ihre Arbeitsplätze bangen und diejenigen, die auch materiell von der Krise betroffen sind:

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Das alles bitten wir nicht nur für unser Land, sondern für die Menschen auf allen Kontinenten. Herr, wie schnell geraten andere Notsituationen, Kriege und Krisen aus dem Blick. Du bist auch in allen anderen Krisengebieten dieser Welt. Lass Geflüchtete Hilfe erfahren, beende Kriege.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

In allem spüren und erfahren wir neu, dass Leben ein Geschenk ist. Lass uns das nicht vergessen. Zeige uns neu, was wirklich wichtig ist.

Du bist das Licht der Welt, Du bist ein Gott der Hilfe und des Friedens. Lass uns Dir vertrauen, auch wenn unser Glaube manchmal schwach ist und nicht stark. Wir beten im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

Für uns als CVJM bitten wir: lass uns nah bei dir bleiben. Gib uns Mut, Entscheidungen zu treffen. Mache uns zu Mit-Gestalterinnen und Mitgestaltern in der Gesellschaft. Wir bitten Dich auch um besonderen Schutz der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die normalerweise Teil unserer Angebote und Programme sind. Wir wollen dir vertrauen, beten und helfen.

Wir rufen: „Herr, erbarme dich“.

In allem spüren und erfahren wir neu, dass Leben ein Geschenk ist. Lass uns das nicht vergessen. Zeige uns neu, was wirklich wichtig ist.

Du bist das Licht der Welt, Du bist ein Gott der Hilfe und des Friedens. Lass uns Dir vertrauen, auch wenn unser Glaube manchmal schwach ist und nicht stark.

Wir beten im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Für den CVJM: Hansjörg Kopp, Generalsekretär, Kassel im März 2020

Gebet um
9 vor 9


Herr, wir kommen zu dir und bringen dir die Menschen im Evangelischen Jugendwerk und in unserem Land.

Wir bringen dir zuallererst alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste die, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.

Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit. Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist. Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir.

Danke!

Amen.

Evangelisches Jugendwerk in Württemberg im März 2020

Gebet


Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.

Danke.

Amen.

Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg im März 2020

Missionarische Jugendarbeit

Damit die Welt nicht aus den Fugen gerät.