Internationales

Partnerschaft nach Kolumbien.

Was ist uns wichtig? Partnerschaft auf Augenhöhe! Seit 2008 gibt es die Partnerschaft mit dem ACJ Quindío (Asociación Cristiana de Jóvenes = CVJM), dem Verein im kleinsten Department Kolumbiens. Alles hat angefangen mit einer Projektunterstützung der kolumbianischen Jugendarbeit. 2009 unternahm eine kleine Thüringer Gruppe eine Begegnungsfreizeit nach Kolumbien und kam begeistert wieder. Schon 2010 wurden die ersten Volontäre aus Thüringen für knapp zwei Jahre nach Quindío gesendet und im September 2012 durften wir Natalia als erste Freiwillige aus Quindío für eine Jahr bei uns begrüßen. Wir haben gemerkt, dass wir viel voneinander lernen können und gestalten unsere Freundschaft munter weiter. Möchtest du mehr wissen und dich einbringen. Kontaktiere uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TOBIAS NESTLER | JUGENDBILDUNGSREFERENT

 TERMINE AK 2016  27.2.16 | 21.5.16 | 20.8.16 | 5.11.16

Sophie in Kolumbien-die letzten Monate

Hallo, mein Name ist Sophie, ich bin 19 Jahre alt und ich mache gerade meinen internationalen Freiwliigendienst mit dem CVJM Thüringen in Kolumbien beim YMCA Quindío.. Ich bin hier nun seit fast 10 Monaten und habe schon eine ganze Menge erlebt. Und von ein paar Erlebnissen und Eindrücken möchte ich ein bisschen berichten. 

Trotz das ich schon so lange hier bin, sind manche Dinge noch immer fremd. Und ich merke noch immer, wie ich jeden Tag ein bisschen mehr ankomme und mich wieder an eine Sache mehr gewöhne. Was mir immer wieder auffällt, ist, dass manche Dinge hier so einfach sind. Am vergangenen Samstag zum Beispiel hat unser CVJM an der YMCA World Challenge teilgenommen. Wir haben uns zu diesem Anlass die Aufgabe gestellt ein Viertel in Circasia zu verschönern. Der Plan war es die Häuser, Mauern und Zäune bunt zu bemalen. Ich war schon Tage vorher aufgeregt und habe mich gefragt, wie das alles gehen soll. Woher bekommen wir die ganze Farbe und die Pinsel? Wollen die Leute in dem Viertel überhaupt, dass wir deren Häuser bemalen? Machen genug Leute mit, so dass wir etwas bewirken können? Und wenn zu viele da sind, wie beschäftigen wir dann alle? Als es dann am Samstag soweit war und ich ankam haben sich all diese Fragen in Luft aufgelöst. Es waren viele Kinder da, die von einer Gruppe Volontäre beschäftigt wurde. Andere Volontäre haben schon angefangen die ersten Mauern und Häuser bunt zu bemalen und es waren viele Freiwillige von anderen Organisationen dabei, die auch geholfen haben. Auch die Leute aus dem Viertel selber haben mit angepackt. Die Farben und die Pinsel haben wir von einer anderen Organisation geschenkt bekommen, andere Pinsel hatten wir noch im CVJM. Ein paar Leute haben auch kleine Bäumchen oder Pflänzchen mitgebracht und diese dann eingepflanzt. Und so ist alles ganz von selbst an den richtigen Ort gekommen und alle konnten etwas zur Verschönerung des Viertels beitragen. Ich fande es schön zu erleben, wie einfach es letztendlich war.

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WELTWEIT Unterwegs -USA- am Dienstag, den 21.05.2019

Herzliche Einladung zu unserem nächsten Weltweit Unterwegs - Abend!

Ein Abend der dich einlädt die USA von einer besondern Seite kennen zu lernen. Isabell wird von ihrem Schüleraustausch (1 Jahr) berichten, den sie auf Hawai verbracht hat. Ebenso wird Davis aus Texas erzählen, wie er sein Land wahrnimmt und was er als Amerikaner in seinem Freiwilligen Sozialen Jahr bei PAIS in Erfurt erlebt.

Sei dabei genieße typisches Essen und profitiere von den Erfahrungen anderer. Weltweit Unterwegs richtet sich an international interessierte Menschen, die gerne an den Erfahrungen anderer teilhaben.
Im Besonderen soll es eine Plattform sein, wo Menschen, die selber für eine längere Zeit im Ausland waren oder dies mal tun möchten und ihnen eine Kontaktfläche herzustellen und Gleichgesinnte treffen können.
Genauso sind Menschen eingeladen, die als Menschen anderer Nationen ihre Erfahrungen teilen können, die sie hier in Deutschland erleben.
Also kurz gesagt du magst Internationalität und lernst gerne neue Leute kennen, dann sei herzlich willkommen.

 

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Kolumbien 2019- Da war ja was! Vortrag am Samstag, dem 23.03.2019 um 15Uhr

Nun sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen, seitdem wir wieder in Deutschland gelandet sind.
Unsere Reise mit 17 intensiven Tagen kann man nicht einmal schnell in ein paar Sätze packen.
Deshalb möchten wir am kommenden Samstag, dem 23.03.2019 um 15:00Uhr einen Bericht inkl. Kaffeeverkostung geben.

Ort: CVJM Thüringen e.V.
         Gerberstraße  14a
         99089 Erfurt

Um einen Vorgeschmack zu bekommen könnt ihr hier den Reisebericht von Mira lesen.  

Walking Together: Jugendbegegnung in Kolumbien „Bei all eurem Tun aber lasst euch von der Liebe leiten“ – 1. Korinther 16,14

„Walking Together“ – sich gemeinsam auf den Weg machen. Der Titel des Jugendaustausch zwischen dem YMCA Quindio und dem CVJM Thüringen ist Programm. Dieses Jahr haben wir uns zu dreizehnt auf den Weg ins Herz Kolumbiens gemacht, um die Liebe Gottes zu teilen.

Wir sind aufgebrochen, um Freunde wiederzusehen und neue Freunde kennenzulernen, denn die Partnerschaft zwischen den beiden CVJMs besteht nun schon seit 10 Jahren. Unser Programm führte uns zu den Menschen des Distrikts und führte uns die Schönheit der Natur vor Augen. Während Deutschland noch zwischen Winter und Frühlingserwachen steckt, ist das Wetter in dem tropischen Land meist heiß und sonnig unterbrochen von einigen kurzen Regenschauern.

Im Gepäck hatten wir neben einigen Gastgeschenken auch ein paar Aktionen für verschiedene Kinder- und Jugendgruppen vor Ort. Dabei wollten wir den jungen Menschen spielerisch die Liebe Gottes näherbringen und ihnen Mut machen auf Gott zu vertrauen. Im Gegenzug durften wir für einige Stunden an ihrem Leben Teil haben und von den Volontären des YMCA lernen, wie sie ihr Programm gestalten. Die meisten deutschen Teilnehmenden der Jugendbegegnung sind selbst aktiv in der Jugendarbeit im CVJM  und waren doch von dem Einsatz der Freiwilligen vor Ort tief beeindruckt: Der Ideenvorrat an kleinen Kreisspielen und der kreativen Vermittlung von Bibelgeschichten ging niemals zuneige. Gemeinsam bildeten wir ein zwei- bis drei-sprachiges Team und die Zeit mit den Kindern und Jugendlichen ging meist schneller vorbei als alle Fragen beantwortet werden konnten, die man sich gegenseitig stellen wollte – manchmal auch ohne Worte, wenn die Sprachkenntnisse nicht reichten.

Beim YMCA gibt es Kurse für Kinder, um spielerisch Englisch zu lernen, eine artistische Stelzengruppe oder eine Runde, in der sich ehemalige Kindersoldaten treffen. Der Bezirk hat mit einer Menge Probleme zu kämpfen, was die Friedensarbeit des YMCA besonders wichtig macht. Seit 2015 existiert ein fragiler Frieden mit einer der vielen Guerillagruppen im Land und dennoch ist es noch einer weiter Weg zum endgültigen Frieden. Durch den Glauben und die Nachfolge Jesu will der YMCA mit der Unterstützung zahlreicher Volontäre Problemen wie Jugendarbeitslosigkeit, Drogenkonsum, Teenieschwangerschaften und hohen Selbstmordraten entgegentreten und mit positivem Beispiel vorangehen. 

Obwohl diese Probleme allgegenwärtig sind, lässt sich dieser Teil Kolumbiens auf keinen Fall darauf reduzieren. Bei jedem Ausflug und auf allen Busfahrten konnten wir den Reichtum der Natur und Kultur bewundern. Quindio lockt jedes Jahr eine Vielzahl von Touristen mit seinen Wachspalmen, den bunten Straßen der kleinen Dörfer und seinem hochwertigen Kaffee an. Auch diese Attraktionen wurden uns von unseren Gastgebern präsentiert, damit wir möglichst viele Eindrücke ihrer Heimat bekommen.weiteres Highlight des Programms war ein Besuch im Projekt Corazones Dorados („Goldene Herzen“) bei 11 alten Menschen, die seit einem heftigen Erdbeben 1999 in notdürftigen Unterkünften am Rand der Bezirkshauptstadt Armenia wohnen. In einem wahren Kraftakt und obwohl wir zunächst selbst nicht glauben konnten, dass diese Aufgabe zu schaffen ist, haben wir an einem Tag für Cordoba, einer der alten Menschen, eine kleine Wohnung gebaut. Bisher lebte er in einer anderen Wohnung etwas abseits der anderen und wurde all seiner Dinge durch einen Dieb beraubt, vor dem er sich allein nicht schützen konnte. Sein leeres Zimmer im Kontrast zur Dankbarkeit und dem Vertrauen auf Gott, das er ausgestrahlt hat, hat unsere Herzen tief berührt.

Solche Erlebnisse prägten die abendlichen Gespräche und Reflexionsrunden, wenn wir zurück in unserer Unterkunft waren. Wir lebten als Gruppe gemischt aus kolumbianischen Volontären und den Reiseteilnehmenden auf einer Finca etwas außerhalb von Armenia und gestalteten die Freizeit gemeinsam. Dabei sind Freundschaften entstanden, die auch über die vielen tausend Kilometer fortbestehen, die wir nun wieder getrennt sind.

Als Bild für unsere Arbeit vor Ort - unsere Mission - hatten wir immer Samen vor Augen, die wir in die Herzen der Menschen dort pflanzen, den Gott gießt und aufgehen lässt – einen jeden zu seiner Zeit. Andersherum sind auch uns Samen ins Herz gesetzt worden, die mit jeder Begegnung schon etwas gewachsen sind. Die wunderbar grüne Natur mit ihrer unbeschreiblich faszinierenden Artenvielfalt bietet dazu auch das ideale Umfeld. In der Kombination sind wir viele gemeinsame Schritte auf dem Weg mit Jesus gegangen – „walking together“ eben.

Mira  – Teilnehmerin der Jugendbegegnung „Walking Together“ 2019 in Kolumbien

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Kolumbien 2019 - Jugendbegegnung "Walking Together"

Walking Together 2019 – Persönliche Eindrücke von einer Reise der ganz besonderen Art

Vom 18. Februar bis zum 06. März 2019 durfte ich Teil einer ganz besonderen Jugendbegegnung mit einer tollen Mission sein: Gottes Liebe in Wort und Tat in eine – im Vergleich zu Deutschland – andere Welt zu bringen und bei interkulturellen Begegnungen viele neue Freunde zu gewinnen.

Alleine schon das „Vorort sein“ barg so viele neue Eindrücke, dass ich mit der Verarbeitung dieser kaum hinterher gekommen bin…. Nach dem Verlassen des Flugzeuges in Armenia fand ich mich in einem saftig grünen Tropenhaus wieder (die Temperaturen waren aber erstaunlich gut verträglich ?). Nach einer kurzen Fahrt bis zu unserer Unterkunft bestätigte sich meine Vermutung – ich bin im Paradies gelandet. Auf dem Gelände der Finca wurde wir von einem der drei Papageien mit einem herzlichen „Hola!“ (Hallo) begrüßt. Der Pool und die Palmen taten ihr übriges dazu. Nach einer kurzen Zeit zum Ankommen sind am Nachmittag die kolumbianischen Volontäre zu uns gestoßen. Auch wenn es sprachlich nicht immer 100% funktionierte, war es interessanter Weise kein Hindernis, sich gut auszutauschen und zu verstehen.

 

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Missionarische Jugendarbeit

Damit die Welt nicht aus den Fugen gerät.