Gottesdienst: Licht:Blick | Silvester
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Jesaja 50,4-9
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Malte Kleinert
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Jesaja 50,4-9
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Malte Kleinert
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Matthäus 5, 13-16
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Malte kleinert
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13»Ihr seid das Salz der Erde: Aber wenn das Salz nicht mehr salzt, wie kann es wieder salzig werden? Es ist nutzlos! Also wird es weggeworfen und von den Menschen zertreten. 14Ihr seid das Licht der Welt: Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben! 15Es zündet ja auch niemand eine Öllampe an und stellt sie dann unter einen Tontopf. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt. 16So soll euer Licht vor den Menschen leuchten. Sie sollen eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.«
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Lukas 11,1-13
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Nicole Fraaß
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1 Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. 2 Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. 3 Gib uns unser täglich Brot Tag für Tag 4 und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird. Und führe uns nicht in Versuchung. 5 Und er sprach zu ihnen: Wer unter euch hat einen Freund und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; 6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, 7 und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. 8 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, so viel er bedarf. 9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. 10 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. 11 Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater um einen Fisch, und der gibt ihm statt des Fisches eine Schlange? 12 Oder gibt ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!
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Johannes 4, 1-30
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David Feige
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1 Jesus erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, er gewinne und taufe mehr Jünger als Johannes - 2 allerdings taufte nicht Jesus selbst, sondern seine Jünger -; 3 daraufhin verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa. 4 Er musste aber den Weg durch Samarien nehmen. 5 So kam er zu einer Stadt in Samarien, die Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. 6 Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. 7 Da kam eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! 8 Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. 9 Die Samariterin sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um etwas zu trinken bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. 10 Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. 11 Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? 12 Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? 13 Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; 14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt. 15 Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen! 16 Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her! 17 Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. 18 Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. 19 Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20 Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.[1] 21 Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. 23 Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. 24 Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25 Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. 26 Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht. 27 Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, doch keiner sagte: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr? 28 Die Frau ließ ihren Wasserkrug stehen, kehrte zurück in die Stadt und sagte zu den Leuten: 29 Kommt her, seht, da ist ein Mensch, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Christus? 30 Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm.
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Lukas 23, 43
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Hanna Kallensee
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"Amen, ich sage dir, heute noch wirst du mit mir im Paradies sein."
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Philipper 2, 6 - 11
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Karsten Kopjar
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6Er war von göttlicher Gestalt. Aber er hielt nicht daran fest, Gott gleich zu sein – so wie ein Dieb an seiner Beute. 7Er legte die göttliche Gestalt ab und nahm die eines Knechtes an. Er wurde in allem den Menschen gleich. In jeder Hinsicht war er wie ein Mensch. 8Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis in den Tod – ja, bis in den Tod am Kreuz. 9Deshalb hat Gott ihn hoch erhöht: Er hat ihm den Namen verliehen, der hoch über allen Namen steht. 10Denn vor dem Namen von Jesus soll sich jedes Knie beugen – im Himmel, auf der Erde und unter der Erde. 11Und jede Zunge soll bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!« Das geschieht zur Ehre Gottes, des Vaters.
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Matthäus 27, 46
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Katharina Feige
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»Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«
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Markus 16, 9 - 15
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Detlef Kauper
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9Nach seiner Auferstehung am frühen Morgen des ersten Wochentages erschien Jesus zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.10Sie ging zu denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun weinten und trauerten, und berichtete ihnen, 11dass er lebe und dass sie ihn gesehen habe; doch sie glaubten ihr nicht. 12Danach erschien er zwei von ihnen in einer anderen Gestalt, als sie zu einem Ort auf dem Land unterwegs waren. 13Sie kehrten zurück und berichteten es den anderen, doch auch ihnen glaubten sie nicht 14Schließlich erschien er den Elf, während sie bei Tisch waren. Er hielt ihnen ihren Unglauben und ihre Uneinsichtigkeit vor und wies sie zurecht, weil sie denen nicht hatten glauben wollen, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. 15Danach sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Geht in die ganze Welt und verkündet der ganzen Schöpfung das Evangelium!
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Lukas 23, 34
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Denny Göltzner
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»Vater, vergib ihnen.
Denn sie wissen nicht, was sie tun.«
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1. Petrusbrief 2, 11-17 (BB)
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DeNNY GÖLTZNER
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11Meine Lieben, ihr seid Fremde und Gäste in dieser Welt. Deshalb ermahne ich euch: Gebt nicht den Begierden unserer menschlichen Natur nach, die euch von innen her verderben wollen. 12Führt ein vorbildliches Leben unter den Völkern. Sie reden zwar noch schlecht über euch, als wärt ihr Verbrecher. Aber gleichzeitig sehen sie eure guten Werke. Deshalb werden sie am Tag des Gerichts Gott loben. 13Fügt euch um des Herrn willen in jede von Menschen eingesetzte Ordnung. Ordnet euch dem Kaiser unter, der über allen steht, 14und hört auf seine Statthalter. Die hat der Kaiser damit beauftragt, die Verbrecher zu bestrafen und die Rechtschaffenen zu belohnen. 15Denn das ist der Wille Gottes: Bringt durch euer rechtschaffenes Handeln die unwissenden und unvernünftigen Menschen zum Schweigen. 16Handelt als freie Menschen, aber nutzt die Freiheit nicht als Deckmantel für Böses. Handelt als Diener Gottes! 17Bringt allen Menschen Achtung entgegen. Liebt eure Brüder und Schwestern. Habt Ehrfurcht vor Gott und begegnet dem Kaiser mit Achtung.
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1. Petrusbrief 3, 8-12 (BB)
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DeTLEF KAUPER
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8Schließlich bitte ich euch: Seid untereinander einig, mitfühlend, voll Liebe den anderen Brüdern und Schwestern gegenüber, barmherzig und bescheiden. 9Zahlt Böses nicht mit Bösem heim oder eine Beleidigung mit einer Beleidigung. Stattdessen sollt ihr segnen. Denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu empfangen. 10 Wer sich am Leben freuen und gute Tage sehen will, soll seine Zunge hüten. Nichts Böses darf aus seinem Mund kommen und keine Lüge über seine Lippen. 11Er soll sich vom Bösen abwenden und Gutes tun. Frieden soll er suchen und sich dafür einsetzen. 12Denn die Augen des Herrn ruhen auf dem Gerechten und ihrem Gebet schenkt er sein Ohr. Aber er wendet sich gegen alle, die Böses tun. Das christliche Leben im Leiden.
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1. Petrusbrief 4, 12-19 (BB)
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MALTE KLEINERT
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12Meine Lieben! Wundert euch nicht darüber, dass ihr auf die Probe gestellt werdet. Das ist nichts Ungewöhnliches, auch wenn es wie ein Feuer über euch hereinbricht. 13Freut euch vielmehr, dass ihr dadurch am Leiden von Christus Anteil habt. Denn dann könnt ihr auch vor Freude jubeln, wenn seine Herrlichkeit offenbar wird. 14Glückselig seid ihr, wenn ihr beschimpft werdet, weil ihr zu Christus gehört. Denn dann ruht der Geist der Herrlichkeit auf euch, das ist der Geist Gottes. 15Es geht nicht darum, dass jemand leidet, weil er ein Mörder, Dieb oder Verbrecher ist – oder dass er etwas unterschlägt oder veruntreut. 16Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, soll er sich nicht schämen. Vielmehr soll er damit Gott verherrlichen. 17Denn die Zeit ist da, in der das Gericht Gottes beginnt – und zwar bei seinem eigenen Haus. Was bei uns geschieht, ist also nur der Anfang. Wie wird dann erst das Ende von denen aussehen, die die Gute Nachricht von Gott nicht glauben? 18So heißt es: »Der Gerechte wird nur mit Mühe gerettet. Wo werden dann aber die Frevler und Sünder sein?« 19Darum gilt für die, die nach dem Willen Gottes leiden: Sie sollen ihr Leben dem treuen Schöpfer anvertrauen und dabei rechtschaffen sein.
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1. Petrusbrief 5, 1-7 (BB)
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ANNIKA DITTMANN
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1Ich bin ein Gemeindeältester und ein Zeuge für die Leiden von Christus. Deshalb habe ich auch Anteil an der Herrlichkeit, die bald offenbar werden wird. Nun ermahne ich die Gemeindeältesten unter euch: 2Leitet die euch anvertraute Gemeinde Gottes wie ein Hirte seine Herde! Achtet auf sie. Tut dies nicht aus Zwang, sondern freiwillig. Denn so gefällt es Gott. Handelt dabei nicht aus hässlicher Gewinnsucht, sondern tut das bereitwillig. 3Spielt euch in eurer Gemeinde nicht als Herrscher auf, sondern seid Vorbilder für die Herde. 4Wenn dann der oberste Hirte erscheint, werdet ihr den Siegeskranz empfangen, dessen Herrlichkeit unvergänglich ist. 5Ebenso ermahne ich euch Jüngere: Ordnet euch den Gemeindeältesten unter. Für euch alle gilt: Euer Umgang miteinander soll von Demut geprägt sein. Denn Gott stellt sich den Hochmütigen entgegen, aber den Bedürftigen schenkt er seine Gnade. 6Beugt euch also demütig unter Gottes starke Hand. Dann wird er euch groß machen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. 7Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
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1. Petrusbrief 1, 3-12 (BB)
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Detlef kauper
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3Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. In seiner großen Barmherzigkeit hat er uns neu geboren. Denn er hat uns eine lebendige Hoffnung geschenkt, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist. 4Es ist die Hoffnung auf ein unvergängliches Erbe, das rein ist und nie seinen Wert verliert. Das hält Gott im Himmel für euch bereit, 5und er bewahrt euch durch seine Macht. Ihr sollt durch den Glauben gerettet werden. Das wird am Ende der Zeit offenbart werden. 6Darüber könnt ihr euch freuen. Aber es ist trotzdem nötig, dass ihr jetzt noch eine kurze Zeit leidet. Denn ihr werdet auf verschiedene Arten geprüft werden. 7Dadurch soll sich zeigen, ob euer Glaube echt ist. Denn er ist wertvoller als vergängliches Gold, das im Feuer gereinigt wird. Dafür werdet ihr Lob, Herrlichkeit und Ehre erhalten, wenn Jesus Christus wieder erscheint. 8Ihr liebt ihn, obwohl ihr ihn nicht gesehen habt. Ihr glaubt an ihn, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht. Deshalb könnt ihr jubeln in unaussprechlicher Freude, die schon von der künftigen Herrlichkeit erfüllt ist. 9So erreicht ihr das Ziel eures Glaubens: eure endgültige Rettung. 10Nach dieser Rettung suchten und fragten die Propheten. Sie haben die Gabe der Gnade bereits vorausgesagt, die für euch bestimmt ist. 11Die Propheten fragten danach, auf welche Zeit und welche Umstände der Geist hinwies. In ihnen wirkte ja der Geist Gottes, den Christus gab. Er zeigte den Propheten im Voraus die Leiden, die auf Christus warteten – und er zeigte ihnen die Herrlichkeit, die darauf folgt. 12Gott offenbarte den Propheten, dass diese Botschaft nicht ihnen selbst dienen sollte. Sie sollte euch dienen. Denn euch ist sie jetzt verkündet worden – und zwar durch diejenigen, die euch die Gute Nachricht gebracht haben. Dafür hat Gott ihnen vom Himmel her den Heiligen Geist geschickt. Sogar die Engel würden gerne mehr darüber erfahren. Die Grundlagen für das christliche Leben
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Epheser 1,3-14
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Malte Kleinert
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Epheser 3, 14-20; 4, 1-7
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Tobias Nestler
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Epheser 5,17-24
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Detlef Kauper
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Epheser 6,10-20
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Denny Göltzner
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Daniel 1, 1-21
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Detlef Kauper
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1 [1] Im dritten Jahr der Herrschaft Jojakims, des Königs von Juda, zog Nebukadnezar, der König von Babel, vor Jerusalem und belagerte es. 2 Und der Herr gab in seine Hand Jojakim, den König von Juda, und einen Teil der Geräte aus dem Hause Gottes. Die ließ er ins Land Schinar bringen, in den Tempel seines Gottes, und tat die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes. 3 Und der König sprach zu Aschpenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte einige von den Israeliten auswählen, und zwar von königlichem Stamm und von edler Herkunft, 4 junge Leute, die keine Gebrechen hätten, sondern schön, einsichtig, weise, klug und verständig wären, also fähig, an des Königs Hof zu dienen; und er sollte sie in Schrift und Sprache der Chaldäer unterrichten lassen. 5 Und der König bestimmte, was man ihnen täglich geben sollte von der königlichen Speise und von dem Wein, den er selbst trank; so sollten sie drei Jahre erzogen werden und danach vor dem König dienen. 6 Unter ihnen waren von den Judäern Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja. 7 Und der oberste Kämmerer gab ihnen andere Namen und nannte Daniel Beltschazar und Hananja Schadrach und Mischaël Meschach und Asarja Abed-Nego. 8 Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, dass er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den dieser trank, nicht unrein machen wollte, und bat den obersten Kämmerer, dass er sich nicht unrein machen müsste. 9 Und Gott gab Daniel, dass ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig gesinnt wurde. 10 Der sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch eure Speise und euern Trank bestimmt hat. Warum soll er sehen, dass eure Gesichter schmächtiger sind als die der andern jungen Leute eures Alters? So brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben. 11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gesetzt hatte: 12 Versuch’s doch mit deinen Knechten zehn Tage und lass uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben. 13 Und dann lass dir unser Aussehen und das der jungen Leute, die von des Königs Speise essen, zeigen; und danach magst du mit deinen Knechten tun nach dem, was du sehen wirst. 14 Und er hörte auf sie und versuchte es mit ihnen zehn Tage. 15 Und nach den zehn Tagen sahen sie schöner und kräftiger aus als alle jungen Leute, die von des Königs Speise aßen. 16 Da tat der Aufseher die königliche Speise und den Wein weg, die für sie bestimmt waren, und gab ihnen Gemüse. 17 Und diesen vier jungen Leuten gab Gott Verstand und Einsicht für jede Art von Schrift und Weisheit. Daniel aber verstand sich auf Gesichte und Träume jeder Art. 18 Und als die Zeit um war, die der König bestimmt hatte, dass sie danach vor ihn gebracht werden sollten, brachte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar. 19 Und der König redete mit ihnen, und es wurde unter allen niemand gefunden, der Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gleich war. Und sie wurden des Königs Diener. 20 Und der König fand sie in allen Sachen, die er sie fragte, zehnmal klüger und verständiger als alle Zeichendeuter und Weisen in seinem ganzen Reich. 21 Und Daniel blieb dort bis ins erste Jahr des Königs Kyrus.
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Daniel 10, 2-7; 11-19
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Malte Kleinert
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2Zu der Zeit habe ich, Daniel schon drei Wochen lang getrauert. 3Ich habe nichts Gutes mehr gegessen, kein Fleisch und keinen Wein zu mir genommen. Ich habe mich auch nicht mehr gesalbt, die ganzen drei Wochen lang. 4Am 24. Tag des ersten Monats stand ich am Ufer des großen Flusses Tigris. 5Da schaute ich auf und sah einen Mann. Er war in Leinen gekleidet und hatte einen Gürtel aus reinem Gold um seine Hüften. 6Sein Körper sah aus wie Chrysolith
und sein Gesicht leuchtete wie ein Blitz. Seine Augen funkelten wie Feuer, seine Arme und Füße sahen aus wie glänzende Bronze. Und seine Stimme war so laut wie das Getöse einer Menschenmenge. 7Nur ich allein, Daniel, hatte diese Vision. Die Männer, die bei mir waren, sahen sie nicht. Aber sie erschraken sehr, liefen schnell weg und versteckten sich. 11Der Mann sagte zu mir: »Daniel, geliebter Mensch, achte auf die Worte, die ich dir zu sagen habe! Stell dich aufrecht hin, denn ich bin jetzt zu dir gesandt.« Während er mit mir redete, stellte ich mich hin und zitterte. 12Er sagte zu mir: »Fürchte dich nicht, Daniel! Du hast dich darum bemüht, die Offenbarung zu verstehen. Du hast dich vor deinem Gott erniedrigt. Schon vom ersten Tag an, als du dich bemüht hast, bist du erhört worden. Deswegen bin ich zu dir gekommen. 13Der Schutzengel des persischen Reiches hatte sich 21 Tage lang gegen mich gestellt. Dann kam mir Michael zur Hilfe, einer der obersten unter den Schutzengeln. So wurde ich dort nicht mehr gebraucht und konnte die persischen Könige verlassen. 14Jetzt bin ich gekommen, um dir zu erklären, was am Ende der Tage mit deinem Volk geschehen wird. Denn die Vision bezieht sich auf eine ferne Zeit.« 15Während er diese Worte zu mir sagte, schaute ich zu Boden. Vor Schreck war ich ganz stumm. 16Da berührte einer meine Lippen, der aussah wie ein Mensch. Ich öffnete meinen Mund und sagte zu dem, der mir gegenüberstand: »Mein Herr, als ich die Vision sah, hatte ich große Schmerzen und verlor all meine Kraft. 17Wie kann ich, der Knecht meines Herrn, mit meinem Herrn reden? Ich habe seitdem keine Kraft mehr, und mir fehlt der Atem.« 18Da berührte mich wieder der, der aussah wie ein Mensch. Er stärkte mich 19und sagte: »Fürchte dich nicht, geliebter Mensch! Friede sei mit dir. Sei stark! Ja, sei stark!« Während er mit mir redete, wurde ich wieder stark und sagte »Mein Herr, rede nun, denn du hast mich gestärkt.«
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Daniel 5,1-30
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Miriam wardin
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1König Belschazzar veranstaltete ein großes Festmahl für seine tausend mächtigsten Männer. In ihrer Gegenwart betrank er sich mit Wein. 2Vom Wein berauscht, befahl Belschazzar, die goldenen und silbernen Gefäße zu holen. Sein Vater Nebukadnezzar hatte sie einst aus dem Tempel in Jerusalem mitgenommen. Der König wollte aus ihnen trinken, zusammen mit seinen mächtigsten Männern, seiner Frau und seinen Nebenfrauen. 3Da holte man die goldenen Gefäße, die aus dem Tempel stammten, dem Haus Gottes in Jerusalem. Der König trank aus ihnen, zusammen mit seinen mächtigsten Männern, seiner Frau und seinen Nebenfrauen. 4Sie tranken Wein und verehrten Götterbilder aus Gold und Silber, Bronze und Eisen, Holz und Stein. 5Plötzlich erschienen die Finger einer menschlichen Hand. Neben einem Leuchter schrieben sie etwas auf die weiße Wand des königlichen Palastes. Der König sah den Handrücken der schreibenden Hand. 6Da erschrak er furchtbar und wurde ganz blass. Angst fuhr ihm in die Glieder, und seine Knie schlotterten. 7Der König rief mit lauter Stimme: »Holt die Magier, Sterndeuter und Wahrsager her!« Und er sagte zu den Weisen Babyloniens: »Derjenige, der diese Schrift lesen und mir deuten kann, soll in purpurrote Gewänder gekleidet werden. Er soll eine goldene Kette um den Hals tragen und als Drittmächtigster in meinem Reich herrschen.« 8Da kamen alle Weisen des Königs zu ihm. Doch sie konnten die Schrift weder lesen noch dem König sagen, was sie bedeutete. 9Darüber erschrak König Belschazzar sehr und wurde noch blasser. Auch seine mächtigsten Männer bekamen Angst. Daniel wird zum König gebracht 10Die Mutter des Königs hörte, was der König und seine mächtigsten Männer sagten. Da ging sie in den Festsaal und sagte: »Lang lebe der König! Lass dich nicht erschrecken. Du brauchst auch nicht blass zu werden. 11In deinem Königreich gibt es einen Mann, in dem der Geist der heiligen Götter ist. Schon zur Zeit deines Vaters hielt man ihn für weise, für klug und erleuchtet – wie es sonst nur Götter sind. Deswegen machte ihn dein Vater, König Nebukadnezzar, zum Vorsteher der Zeichendeuter und Magier, Sterndeuter und Wahrsager – dein eigener Vater, König. 12Denn bei Daniel fand man Verstand, Einsicht und einen außergewöhnlichen Geist. Er kann Träume deuten, Rätsel lösen und schwierige Fragen beantworten. Der König hat ihm den Namen Beltschazzar gegeben. Lass Daniel jetzt rufen. Er wird dir die Schrift deuten.«13Daniel wurde vor den König gebracht. Der König sagte zu ihm: »Du bist also Daniel – einer von den Gefangenen aus Juda, die mein Vater, der König, von dort hergebracht hat. 14Ich habe über dich gehört, dass der Geist deines Gottes in dir ist. Auch hält man dich für klug, erleuchtet und außergewöhnlich weise. 15Ich ließ Weise und Magier zu mir bringen. Sie sollten diese Schrift lesen und mir sagen, was sie bedeutet. Aber sie waren nicht fähig, mir zu sagen, was die Worte bedeuten. 16Wenn du diese Schrift lesen und mir sagen kannst, was sie bedeutet, sollst du purpurrote Gewänder bekommen. Du sollst eine goldene Kette um den Hals tragen und als Drittmächtigster im Königreich herrschen.« Daniel deutet die Schrift an der Wand
17Da sagte Daniel zum König: »Behalt deine Geschenke und gib deine Gaben einem anderen.
Ich werde dir dennoch die Schrift vorlesen und dir sagen, was sie bedeutet. 18Du bist der König. Der Höchste Gott hat deinem Vater Nebukadnezzar Königreich, Macht, Ehre und Ruhm gegeben. 19Vor der Macht, die ihm gegeben wurde, zitterten und fürchteten sich die Menschen aller Völker, Nationen und Sprachen. Er tötete, wen er wollte, und er ließ am Leben, wen er wollte. Er machte mächtig, wen er wollte, und er unterdrückte, wen er wollte. 20Doch er wurde überheblich und hochmütig. Da stieß man ihn vom Thron seines Königreichs und nahm ihm seine Ehre. 21Er wurde von den Menschen verstoßen und man gab ihm den Verstand eines Tieres. Er wohnte bei den Wildeseln und man gab ihm Gras zu fressen wie Rindern. Vom Tau des Himmels wurde sein Körper nass – bis er erkannte, dass der Höchste Gott die Macht hat über das Königreich der Menschen. Wen auch immer er möchte, setzt er über es ein. 22Du, Belschazzar, sein Sohn, warst hochmütig, obwohl du das alles wusstest. 23Du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben und dir Gefäße aus seinem Tempel holen lassen. Aus denen hast du Wein getrunken, mit deinen mächtigsten Männern, Frauen und Nebenfrauen. Du hast die Götterbilder aus Silber und Gold verehrt, aus Bronze und Eisen, Holz und Stein. Dabei können sie weder sehen noch hören und haben auch keinen Verstand. Aber du hast den Gott nicht verehrt, der all deine Wege in der Hand hat. Dein ganzes Leben gehört ihm. 24Darum hat er die Hand geschickt und sie etwas an die Wand schreiben lassen. 25Die Schrift, die dort geschrieben steht, lautet: Mene mene tekel u-parsin. 26Das ist die Bedeutung der Wörter: Mene: Die Tage deines Königreichs sind gezählt,
Gott wird ihm ein Ende bereiten. 27Tekel: Du bist auf der Waage gewogen worden und wurdest für zu leicht befunden. 28Parsin: Dein Königreich wird geteilt, und es wird den Medern und Persern gegeben.«29Da befahl Belschazzar, Daniel in purpurrote Gewänder zu kleiden. Auch legte man ihm eine goldene Kette um den Hals. Dann ließ der König verkünden, dass Daniel als Drittmächtigster im Königreich herrschen sollte. 30Aber Belschazzar, der König von Babylonien, wurde noch in derselben Nacht getötet.
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Daniel 9, 3-19
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Malte Kleinert
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3Ich wandte mich an Gott, den Herrn, um zu beten und zu bitten. Ich fastete, zog ein Trauergewand an und streute Asche auf meinen Kopf. 4Ich betete zu meinem Gott, dem Herrn, bekannte meine Schuld und sagte: »Ach Herr, du großer und furchterregender Gott! Du stehst zu deinem Bund und schenkst denen Gnade, die dich lieben und deine Gebote einhalten. 5Wir haben Sünden begangen und Unrecht getan, wir haben Schuld auf uns geladen und uns aufgelehnt. Von deinen Geboten und Vorschriften sind wir abgewichen. 6Auf deine Knechte, die Propheten, haben wir nicht gehört. Dabei haben sie in deinem Namen zu unseren Königen, Herrschern und Vorfahren geredet. Sie haben zum ganzen Volk des Landes gesprochen.
7Du bist gerecht, Herr, und wir müssen uns schämen. Das gilt für die Bewohner von Juda und Jerusalem und für ganz Israel. Du hast sie in nahe und ferne Länder zerstreut, weil sie dir untreu geworden sind. 8Ja, Herr, wir schämen uns wir, unsere Könige, Herrscher und Vorfahren. Denn wir haben uns gegen dich gestellt. 9Der Herr, unser Gott, ist barmherzig und vergibt uns – obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. 10Auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, haben wir nicht gehört. Wir haben seine Weisungen nicht befolgt, die er uns gegeben hat durch seine Knechte, die Propheten. 11Ganz Israel hat deine Weisung missachtet. Wir sind davon abgewichen und haben nicht auf deine Stimme gehört. Darum trifft uns jetzt der Fluch, den Gott einst mit einem Schwur angedroht hat. Denn wir haben uns gegen Gott gestellt. Der Fluch steht geschrieben im Gesetzbuch des Mose, der ein Knecht Gottes war. 12Gott hat an seinen Worten festgehalten. Er hat sie gegen uns ausgesprochen und gegen die Männer, die über uns herrschen. Er hat großes Unheil über uns kommen lassen. Das, was jetzt in Jerusalem geschieht, hat es unter dem Himmel noch nie gegeben. 13Dieses ganze Unheil ist über uns gekommen, wie es im Gesetzbuch des Mose geschrieben steht. Wir haben es nicht geschafft, den Herrn, unseren Gott, zu beruhigen. Wir hätten uns von unserer Schuld abwenden und auf seine Wahrheit achten können. 14Daher sorgte der Herr für Unheil, er hat es über uns kommen lassen. Denn der Herr, unser Gott, ist gerecht bei allem, was er tut. Wir aber haben nicht auf seine Stimme gehört. 15Du, Herr, unser Gott, hast dein Volk mit starker Hand aus Ägypten geführt. Bis heute hast du dir damit einen Namen gemacht. Wir aber haben Sünden begangen, wir haben Verbrechen verübt! 16Herr, du bist gerecht, darum sei nicht mehr zornig! Sei nicht mehr wütend auf deine Stadt, auf Jerusalem, deinen heiligen Berg! Wir haben Sünden begangen und unsere Väter haben Schuld auf sich geladen. So sind Jerusalem und dein Volk zum Gespött geworden für alle, die rings um uns wohnen. 17Und nun, unser Gott hör das Gebet deines Knechtes und seine Bitte. Lass dein Angesicht leuchten über deinem Heiligtum, auch um deiner selbst willen, Herr. 18Mein Gott, verschließe deine Ohren nicht! Öffne deine Augen und sieh auf die Trümmer Jerusalems! Sieh auf die Stadt, die dir gehört. Wir wenden uns mit unseren Bitten an dich – nicht, weil wir gerecht gehandelt hätten, sondern im Vertrauen auf dein großes Erbarmen. 19Herr, hör hin! Herr, vergib! Hör aufmerksam zu, Herr, und handle! Zögere nicht, mein Gott, auch um deiner selbst willen! Denn die Stadt und das Volk gehören doch dir.«
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Psalm 23
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Malte Kleinert
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1Der Herr ist mein Hirte. Mir fehlt es an nichts. 2Auf saftig grünen Weiden lässt er mich lagern. Er leitet mich zu Ruheplätzen am Wasser, 3dort erfrischt er meine Seele. Er führt mich gerecht durchs Leben. Dafür steht er mit seinem Namen ein. 4Und muss ich durch ein finsteres Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn du bist an meiner Seite! Dein Stock und dein Stab schützen und trösten mich. 5Du deckst für mich einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haar mit duftendem Öl und füllst mir den Becher bis zum Rand. 6Nichts als Liebe und Güte begleiten mich alle Tage meines Lebens. Mein Platz ist im Haus des Herrn. Dort möchte ich mein Leben lang sein.
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Offenbarung 5,1-8
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Tobias Nestler
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1In der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, sah ich eine Buchrolle. Sie war innen und außen beschrieben und war mit sieben Siegeln verschlossen. 2 Und ich sah einen mächtigen Engel. Er rief mit lauter Stimme: »Wer ist würdig, dieses Buch zu öffnen und seine Siegel aufzubrechen?« 3 Doch niemand war in der Lage, das Buch zu öffnen und hineinzuschauen – weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde. 4 Und ich weinte sehr. Denn es fand sich niemand, der würdig war, das Buch zu öffnen und hineinzuschauen. 5 Da sagte einer von den Ältesten zu mir: »Weine nicht! Der Löwe aus dem Stamm Juda, der Spross aus der Wurzel Davids, hat den Sieg errungen. Er kann das Buch und seine sieben Siegel öffnen.« 6 Da sah ich ein Lamm. Es stand zwischen dem Thron und den vier Lebewesen, mitten unter den Ältesten. Das Lamm sah aus, als ob es geschlachtet wäre. Es hatte sieben Hörner und sieben Augen. Diese Augen sind die sieben Geister Gottes, die in die ganze Welt gesandt worden sind. 7 Das Lamm ging zu dem, der auf dem Thron saß. Und es nahm das Buch aus seiner rechten Hand. 8 Als es das Buch genommen hatte, warfen sich die vier Lebewesen vor dem Lamm nieder.
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Psalm 9,9 & Römer 14,10-12
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Malte Kleinert
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Psalm 9,9 (Basisbibel)
Über den Erdkreis fällt er ein gerechtes Urteil. Nationen richtet er nach Recht und Ordnung.
Römer 14,10-12 (Basisbibel)
10 Du Mensch, was bringt dich nur dazu, deinen Bruder oder deine Schwester zu verurteilen? Und du Mensch, was bringt dich dazu, deinen Bruder oder deine Schwester zu verachten? Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen! 11 Denn in der Heiligen Schrift steht: „›Bei meinem Leben‹, spricht der Herr: ›Vor mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird sich zu Gott bekennen.‹“ 12 So wird jeder von uns vor Gott Rechenschaft über sich selbst geben müssen.
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Markus 12,38-44
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David Feige
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Johannesevangelium 21, 1-14
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Nicole Fraaß
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Malachi 3,6-12
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Malte Kleinert
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| Psalm 112 (Basis Bibel) |
Miriam Wardin & Denny Göltzner
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1Glücklich ist, wer zum Herrn gehört und seine Gebote voller Freude befolgt. 2Dessen Kinder werden im Land angesehen sein, man lobt sie als eine aufrechte Generation. 3Wohlstand und Reichtum sind in seinem Haus zu finden, und seine Gerechtigkeit bleibt für immer bestehen. 4Im Dunkeln ist er ein Licht für aufrechte Menschen. Gnade, Barmherzigkeit und Liebe strahlt er aus. 5Gut ist der Mensch, der schenkt und verleiht. Bei seinen Geschäften hält er sich an das Recht. 6Ja, wenn er sich daran hält, wird er nie scheitern. Immer wird man daran denken, wie gerecht er ist. 7Böse Gerüchte braucht er nicht zu fürchten. Er bleibt standhaft, er vertraut dem Herrn. 8Er zeigt sich unbeugsam, er kennt keine Angst. Am Ende wird er auf seine Feinde herabsehen. 9Er verteilt Spenden unter den Armen. Seine Gerechtigkeit steht fest für immer. Sein Ansehen wächst und wird in Ehren gehalten. 10Der Frevler sieht es und ärgert sich. Er knirscht mit den Zähnen, es nützt ihm nichts. Die Wunschträume der Frevler werden zerplatzen.
| 1. Korinther 6,19-20 (Basis Bibel) |
Tina Göltzner
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19Wisst ihr das etwa nicht: Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes, der in euch wirkt. Gott hat ihn euch geschenkt! Nun gehört ihr nicht mehr euch selbst. 20Gott hat euch zu einem hohen Preis freigekauft. Sorgt also dafür, dass euer Leib Gott Ehre erweist!
| 1. Timotheus 6, 17-19 (Basis Bibel) |
DEnny Göltzner
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17Gib denjenigen, die in dieser Welt reich sind, die Anweisung, nicht überheblich zu sein. Sie sollen ihre Hoffnung nicht auf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen, sondern auf Gott. Er gibt uns alles in reichem Maß, und wir dürfen es genießen. 18Die Reichen sollen Gutes tun, großzügig sein mit guten Werken, freigebig und bereit, mit anderen zu teilen. 19Damit schaffen sie sich eine sichere Grundlage für die Zukunft. So können sie das wahre Leben erlangen.
| Johannes 14, 15-21 (BasisBibel) |
Miriam Wardin
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15»Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote befolgen. 16Und ich werde den Vater um etwas bitten: Er wird euch an meiner Stelle einen anderen Beistand geben, einen, der für immer bei euch bleibt. 17Das ist der Geist der Wahrheit. Diese Welt kann ihn nicht empfangen, denn sie sieht ihn nicht und erkennt ihn nicht. Aber ihr kennt ihn, denn er ist mit euch verbunden und wird immer mit euch verbunden bleiben. 18Ich lasse euch nicht wie Waisenkinder allein. Ich komme wieder zu euch. 19Es dauert nur noch kurze Zeit, dann wird diese Welt mich nicht mehr sehen. Aber ihr werdet mich sehen, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. 20An dem Tag werdet ihr erkennen. Ich bin mit dem Vater verbunden, ihr seid es mit mir, und ich bin es mit euch. 21Wer meine Gebote hält und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt. Und auch ich liebe ihn und werde mich ihm zeigen.«
| Römer 12,1-12 (Basis Bibel) |
Tobias Nestler
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1Brüder und Schwestern, bei der Barmherzigkeit Gottes bitte ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein, das ihm gefällt. Das wäre für euch die vernünftige Art, Gott zu dienen. 2Und passt euch nicht dieser Zeit an. Gebraucht vielmehr euren Verstand in einer neuen Weise und lasst euch dadurch verwandeln. Dann könnt ihr beurteilen, was dem Willen Gottes entspricht: Was gut ist, was Gott gefällt und was vollkommen ist. 3Bei der Gnade, die Gott mir geschenkt hat, sage ich jedem Einzelnen von euch: Überschätzt euch nicht und traut euch nicht mehr zu, als angemessen ist. Strebt lieber nach nüchterner Selbsteinschätzung. Und zwar jeder so, wie Gott es für ihn bestimmt hat – und wie es dem Maßstab des Glaubens entspricht. 4Es ist wie bei unserem Körper: Der eine Leib besteht aus vielen Körperteilen, aber nicht alle Teile haben dieselbe Aufgabe. 5Genauso bilden wir vielen Menschen, die zu Christus gehören, miteinander einen Leib. Aber einzeln betrachtet sind wir wie unterschiedliche und doch zusammengehörende Körperteile. 6Wir haben verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade geschenkt hat: Wenn jemand die Gabe hat, als Prophet zu reden, soll er das in Übereinstimmung mit dem Glauben tun. 7Wenn jemand die Gabe hat, Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen, soll er ihr diesen Dienst tun. Wenn jemand die Gabe hat zu lehren, soll er als Lehrer wirken. 8Wenn jemand die Gabe hat zu ermutigen, soll er Mut machen. Wer etwas gibt, soll das ohne Hintergedanken tun. Wer für die Gemeinde sorgt, soll es mit Hingabe tun. Wer sich um die Notleidenden kümmert, soll Freude daran haben. 9Eure Liebe soll aufrichtig sein. Verabscheut das Böse und haltet am Guten fest. 10Liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern. Übertrefft euch gegenseitig an Wertschätzung. 11Lasst nicht nach in eurem Eifer. Lasst euch vom Geist anstecken und dient dem Herrn. 12Freut euch, dass ihr Hoffnung habt. Bleibt standhaft, wenn ihr leiden müsst. Hört nicht auf zu beten.
| Kolosser 3, 12-17 (NGÜ) |
DEtlef Kauper
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12 Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme und Geduld. 13 Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben. 14 Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt. 15 Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`! 16 Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. 17 Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.
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Mattäusevangelium 7, 1-5 (LU)
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Tina Göltzner und Malte Kleinert
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»Ihr sollt andere nicht verurteilen, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn das Urteil, das ihr fällt, wird euch treffen. Und der Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird auch für euch gelten. Du siehst den Splitter im Auge deines Gegenübers. Bemerkst du nicht den Balken in deinem eigenen Auge? Wie kannst du zu deinem Gegenüber sagen: ›Komm her! Ich zieh dir den Splitter aus deinem Auge.‹ Dabei steckt doch in deinem eigenen Auge ein Balken! Du Scheinheiliger! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge. Dann hast du den Blick frei, um den Splitter aus dem Auge deines Gegenübers zu ziehen.«
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Lukasevangelium 8,1-3; Johannesevangelium 20,1 und 11-18 (LU)
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Simon Roppel
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Lukas 10, 25-37 (BB)
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Darius Eis
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»25Da kam ein Schriftgelehrter und wollte Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: »Lehrer, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben bekomme?« 26Jesus fragte zurück: »Was steht im Gesetz? Was liest du da?« 27Der Schriftgelehrte antwortete: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken.« Und: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« 28Jesus sagte zu ihm: »Du hast richtig geantwortet. Halte dich daran und du wirst leben.« 29Aber der Schriftgelehrte wollte sich verteidigen. Deshalb sagte er zu Jesus: »Wer ist denn mein Mitmensch?« 30Jesus erwiderte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn bis aufs Hemd aus und schlugen ihn zusammen. Dann machten sie sich davon und ließen ihn halb tot liegen. 31Nun kam zufällig ein Priester denselben Weg herab. Er sah den Verwundeten und ging vorbei. 32Genauso machte es ein Levit, als er zu der Stelle kam Er sah den Verwundeten und ging vorbei. 33Aber dann kam ein Samariter dorthin, der auf der Reise war. Als er den Verwundeten sah, hatte er Mitleid mit ihm. 34Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann setzte er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn in ein Gasthaus und pflegte ihn. 35Am nächsten Tag holte er zwei Silberstücke hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ›Pflege den Verwundeten! Wenn es mehr kostet, werde ich es dir geben, wenn ich wiederkomme.‹36Was meinst du: Wer von den dreien ist dem Mann, der von den Räubern überfallen wurde, als Mitmensch begegnet?« 37Der Schriftgelehrte antwortete: »Der Mitleid hatte und sich um ihn gekümmert hat.« Da sagte Jesus zu ihm: »Dann geh und mach es ebenso.«
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Prrediger 6, 10-12; Prediger 11,9 (BB)
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Karsten Kopjar
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Ein weiser Prediger hat vor ca. 3000 Jahren ein ZeitGeist-Experiment gestartet. Damals hat man es noch nicht so genannt, aber er hat Hedonismus, Detox, Karriere, Spiritualität und Self-Care ausprobiert. Er wollte wissen, wie man ein gutes Leben gestalten kann und als Resümee sagt er in Prediger 6, in den Versen 10-12 (BB): „Alles, was geschieht, ist längst vorherbestimmt. Und es steht fest, welchen Platz ein Mensch einnimmt. Er kann nicht streiten mit dem, der stärker ist als er. Ja, es gibt viele Worte und eine Menge Unsinn kommt dabei heraus. Was nützt das dem Menschen? Ja, wer weiß denn schon, was gut ist für den Menschen in seinem kurzen Leben – in den wenigen Tagen, die wie ein Schatten fliehen? Und wer kann denn schon dem Menschen sagen, wie es künftig unter der Sonne weitergeht?“ Und später im gleichen Buch schreibt der Prediger im Rückblick auf sein ereignisreiches Leben im Kapitel 11. Vers 9: „Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend und sei guter Dinge in deinen jungen Jahren! Folge den Wegen, die du gehen willst, und geh dahin, wohin dich deine Augen locken! Aber sei dir auch bewusst, dass du dich für alles vor Gott verantworten musst."
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Apostelgeschichte 1, 13-14 (BB)
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Katarina Ehrhardt
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Apostelgeschichte 8, 26-39 (NGÜ)
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Detlef Kauper
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Apostelgeschichte 6, 1-8 (BB)
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Denny Göltzner
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Apostelgeschichte 2, 1-13 (NGÜ)
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Anja Riedel
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Apostelgeschichte 1, 4-12 (BB)
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Malte Kleinert
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Im CVJM Thüringen findet dieses Jahr ein Event der besonderer Art statt. Gemeinsam mit Schmidt-Spiele veranstalten wir die 1. Landesmeisterschaft im Kniffel®. Eingeladen sind Kinder und Erwachsene ab 8 Jahre, die Lust haben, dieses Würfelspiel zu spielen. Maximal können 80 Personen teilnehmen.
Zur Meisterschaft:
Gespielt werden 4 Vorrunden.
Danach ein Halbfinale mit den acht besten Spielerinnen und Spielern der Vorrunde.
Das Finale bestreiten jeweils der Erste und Zweite der beiden Halbfinales.
Zu gewinnen gibt es Spielegutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro.
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Wichtig ist sich bis zum 28.02.24 per Email anzumelden:
📧
Kurzübersicht:
🎲 1. Thüringische Kniffel® Meisterschaft
🗓️ Samstag, 02. März 2024
🕐 13 - ca. 18 Uhr
🏡 CVJM Haus Erfurt, Gerberstraße 14a, 99089 Erfurt
Den Weltkindertag wollen wir dieses Jahr nutzen, um ein wichtiges Kinderrecht zu feiern: Das Recht auf Spielen & Freizeit.
Gemeinsam mit Schmidt-Spiele veranstalten wir die 2. Landesmeisterschaft im Kniffel®. Eingeladen sind Kinder und Erwachsene ab 8 Jahre, die Lust haben, dieses Würfelspiel zu spielen. Maximal können 80 Personen teilnehmen.
Zur Meisterschaft:
Gespielt werden 4 Vorrunden.
Danach ein Halbfinale mit den acht besten Spielerinnen und Spielern der Vorrunde.
Das Finale bestreiten jeweils der Erste und Zweite der beiden Halbfinales.
Du darfst dich auch auf Gewinne freuen!
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Wichtig ist sich bis zum 15.09.25 per Email anzumelden:
📧
Kurzübersicht:
🎲 2. Thüringische Kniffel® Meisterschaft
🗓️ Samstag, 20. September 2025
🕐 13 - ca. 18 Uhr
🏡 CVJM Haus Erfurt, Gerberstraße 14a, 99089 Erfurt
Advent, die Zeit des Wartens auf die Ankunft von Jesus. Eine Vorbereitungszeit auf das große Fest. Von der einstigen Fastenzeit ist nicht viel geblieben. Es wird gerannt, gekauft und viele Weihnachtsnaschereien werden selbst gebacken oder landen im Einkaufskorb. Der Advent ist eine volle Zeit, voller Prunk, Licht aber auch Besinnlichkeit?
In der Adventszeit wollen wir als checkpoint Jesus auf das Licht schauen, auf das wir warten. Dabei blicken wir ins Alte Testament, auf Texte die uns vom erwarteten Retter ganz anders berichten, als es die Menschen sich erhofften. Wir laden dich ein, mit hinzusehen, auf das Licht, dass sich in der Dunkelheit Bahn bricht und die Welt und uns verändert.
Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten: Sonntags 17 Uhr | Gerberstraße 14a | Erfurt
| Lobpreis- & Gebetsabend am 28.09.2025 |
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„Wer glaubt, der betet, und wer betet, der erwartet und wer erwartet, der empfängt.“ So kann man die Worte von Jesus aus Lukas 11, 9-11 zusammenfassen.
Wir wollen erwartungsvoll sein und laden ein zum Gebet. Für dich. Für deine Gemeinde. Für deine Stadt und für diese Welt.
Wir fragen danach, was Gebet eigentlich heißt und gestalten dazu verschiedene Stationen, in denen du Stille erleben kannst, kreativ werden darfst oder dich in Bewegung setzt. Dazu spielen wir viel Lobpreismusik.
Die Bibel fordert uns an vielen Stellen auf, im Gebet zu bleiben. Das wollen wir gemeinsam tun.
Herzliche Einladung zum
Lobpreis- und Gebetsabend im checkpoint Jesus
Sonntag, 28.09.2025
17 Uhr
Gerberstraße 14a, Erfurt
Das lateinische Wort "Advent" heißt Ankunft. Aber wen erwarten wir eigentlich? Und was brauchen wir in diesen dunklen Tagen?
In der Bibel wird die Geburt von Jesus vorausgesagt mit vielen Beschreibungen bzw. Namen. Wir wollen davon hören und singen. Jesus wird als Friedefürst angekündigt und Frieden brauchen wir in dieser Welt mehr denn je.
Wir wollen Gott gemeinsam anbeten: Mit Liedern, Lichtern, Gebeten. Wir wollen Raum in unserem vollen Alltag schaffen, um uns von Gott neu beschenken zu lassen.
Dafür gestalten wir diesen musikalischen Gebetsabend.
An diesem Abend ist viel Raum für persönliches Gebet, hören, singen und genießen.
Parallel dazu gibt es für Kinder von 3-12 Jahre eigene Programme.
Herzliche Einladung auf diese andere Weise in den Advent zu starten.
Was? Lobpreisabend
Wann? Sonntag, 03.12.23, 17 Uhr
Wo? checkpointJesus, Gerberstraße 14a, Erfurt