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Arbeitsbereiche

MontagsMoment | 29.05.2023

Liebe CVJM-Community!

Vor ein paar Wochen wurde überall Muttertag gefeiert. Wie sieht es bei dir persönlich aus? Hast du deiner Mutter auch etwas Schönes geschenkt? Hast du an sie gedacht und sie für das geehrt, was sie tagtäglich leistet?

Ich kann mich noch erinnern, dass gerade in meiner Kindergarten- und Grundschulzeit mit viel Liebe für den Muttertag gebastelt wurde. Es wurden Gedichte auswendig gelernt, Briefchen geschrieben, Blumen gepflückt, vielleicht ein Gutschein für „10 Umarmungen“ oder „5-mal Spülmaschine ausräumen“ gebastelt, ein besonderer Frühstückstisch gedeckt und der Mutter alles Gute zum Muttertag gewünscht.

Doch wie ist das, wenn wir älter werden? Vielleicht hast du gute, vielleicht aber auch eine angespannte oder gar problematische Beziehung zu deiner Mutter. Vielleicht meldest du dich nicht mehr so oft, sobald du von zu Hause ausgezogen bist.

Eine Mutter tut sehr viele Dinge, die auf den ersten Blick gar nicht aufzufallen scheinen… Kochen, Backen, die Wohnung sauber halten, Wäsche waschen, Kinder zur Welt bringen, Kinder zur Kita/Schule bringen, einkaufen, Formulare ausfüllen, Dinge organisieren, Kinder erziehen, für die Familie sorgen, sich hübsch machen, zuhören, ermutigen, ermahnen, loben, lieben...

Je älter wir werden, desto mehr verändert sich unser Bild auch von der „Allerbesten Mami auf der ganzen Welt“ bis hin zu „Mama macht auch Fehler und schafft auch nicht alles.“ Und das ist okay so. Denn eine Mutter will ihr Bestes geben, jedoch schafft es kein Mensch, perfekt zu sein.

Doch wie glücklich kannst du dich schätzen, wenn du eine Mutter hast/hattest, die Gott liebt und dir darin ein Vorbild ist! Wie der Bibelvers aus den Sprüchen schon sagt: „wenn eine Frau Ehrfurcht hat vor dem HERRN, dann verdient sie das höchste Lob!“

Einen gesegneten Start wünscht

Ruth Eggert

Challenge: Wie wäre es, wenn du in dieser Woche mal deiner Mutter etwas Gutes tust, auch wenn gerade kein Muttertag ist? Wenn du ihr schreibst oder sie anrufst und sie fragst, wie es ihr geht? Ihr einen kleinen Brief schreibst, indem du deine Wertschätzung ausdrückst und ihr für all das dankst, was sie jeden Tag für dich tut? Oder vor allem: für sie betest?

 

 

 

MontagsMoment | 22.05.2023

Liebe CVJM-Community!

ich bin frisch verliebt...
... in den Frühling!

Bei der Frage, welches meine Lieblingsjahreszeit wäre, sage ich eigentlich meistens Sommer. Denn ich liebe Wasser und schwimme gern in Seen oder im Meer.

Jetzt bin ich ein paar Tage Fahrrad gefahren. Der Frühling ist gefühlt gerade am Höhepunkt. Es duftet, summt, blüht, singt einfach herrlich. Ich muss sagen, ich habe mich neu in diese Jahreszeit verliebt.

Wenn man schnell von A nach B läuft, bemerkt man das vielleicht nicht. Beim Radeln durch Wiesen und Wälder war es für mich so eindrücklich, dass es nicht umsonst der Wonnemonat Mai ist. Ich liebe die Farbe Maigrün, denn dieses erste Grün an Bäumen und Sträuchern ist so sinnbildlich für neues Leben!

Ich konnte dieses Farbenmehr und die Lebendigkeit der Natur einfach nur bestaunen. Vor ein paar Wochen noch hingen wir in kalten und nassen Tagen fest und die Sonne war kaum zu sehen. So wie es außen aussah, hat sich auch mein innerlicher Akkustand angefühlt. Irgendwie schien ich festzuhängen, an manchen schweren Gedanken oder Aufgaben, die nicht enden wollten.

Mit Blick in die Natur wird Gottes Zusage für mich so greifbar: Ich mache alles neu und meine Kraft ist in deiner Schwäche mächtig. Auch wenn du Gott eher weniger spürst oder gerade den Eindruck hast, mit ihm gar nicht in Kontakt zu sein, dann darf ich dir zusagen, dass der Heilige Gott trotzdem wirkt. Wenn ich mir manchen kahlen Baum vor Augen halte, wird es deutlich. Vielleicht sieht er für mich schon trostlos oder gar tot aus. Doch unter der Rinde ist die pure Lebensenergie und irgendwo sprießt doch noch grün oder gar eine Blüte. So wirkt auch die Heilige Geist in uns. Manchmal nicht gleich sichtbar und eher im Verborgenen, aber seine Kraft kann Totes wieder aufwecken und Dinge sichtbar verändern!

Mit diesem Bild der blühenden Natur möchte ich dich für deine Woche ermutigen.

Herzlichst
Nicole Fraaß

Challenge:       Plane einen kleinen Ausflug in den Park, Wald, Garten oder Wiese ein. Setz dich hin. Höre. Rieche. Sieh.

 

 

 

CVJM Thüringen goes BaseCamp23 

| Nicole Fraaß | Landesverband

BaseCamp23 – Ein Familienausflug in die Berge 
 
Am Freitag, dem 28.04.2023, sind wir mit 27 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden des CVJM Thüringen Richtung Süden gefahren, um genau zu sein: nach Schwäbisch Gmünd. Ich erinnere mich in den Vorbereitungen noch an den Satz: „Das ist ja wie eine Klassenfahrt.“ Und tatsächlich hatten wir sogar Klassensprecher:innen gewählt. Doch so klar wie die Hinfahrt war, hätte uns die Rückfahrt nie sein können.

Wir denken oft in die Zukunft und was kommt und was solch ein Wochenende mitbringen soll, doch wir haben eine Sache gelernt: Es gibt nicht nur die eine Zukunft, sondern ganz viele Zukünfte. Und auf diese Erkenntnis folgten an dem Wochenende unzählige Weitere, dass solch ein Beitrag hier doch recht kurz erscheint. Nach vielen Eindrücken, Impulsen und Gesprächen haben wir uns als Delegation am Sonntagnachmittag getroffen, um unsere Eindrücke auszutauschen und in genau diese möchte ich euch kurz mit reinnehmen. 

Zukunft bleibt dabei weiterhin ein großes Thema. Wir haben Fragen mitgenommen, wie: Wie kann Jugendarbeit 2040 aussehen? Wovon träumen wir, auch mal ganz unrealistisch gedacht? Und diese Fragen sind groß und beanspruchen Zeit und Energie, aber es lohnt sich. Wir dürfen Zukünfte träumen und andere dabei mitnehmen. Egal, ob für unseren Verein oder ganz persönlich, es gilt: Erzähle mir eine Geschichte, an der ich teilhaben möchte. Diese Geschichten leben von ständiger Veränderung und Veränderung wird nicht aufhören. Es geht immer weiter. Dies scheint erschreckend, aber auch ermutigend. Wir dürfen uns fragen welche Rolle wir als CVJM im Wandel der Gesellschaft haben wollen. Und das erfordert Mut. Mut zum Abheben.

Wir wurden in das Bild eines Paragleiters mit reingenommen, was uns deutlich gemacht hat, dass Abheben einiges an Vorbereitung bedarf. Wir brauchen geordnete Linien, müssen schauen, ob der Luftraum über uns frei ist, ja sogar der Gegenwind ist entscheiden und am Ende der Mut, der Mut den letzten Schritt in die Luft zu wagen, um loszufliegen und Zukunftsgestalter:innen zu sein. Und das schaffen wir am besten gemeinsam. Gemeinsam als CVJM Thüringen, als CVJM in Deutschland, aber auch als CVJM weltweit.

Wir durften von Geschichten aus dem Kosovo hören oder auch aus der allgemeinen weltweiten Arbeit. Wir durften uns mit so vielen verschiedenen Ortsvereinen und Landesverbänden austauschen, über den Tellerrand hinausschauen. Dabei begegneten wir nicht nur unterschiedlichsten Arbeitsweisen und Projekten, sondern auch verschiedensten Persönlichkeiten, die CVJM mitgestalten und prägen. Und mit all diesen Menschen hinter unseren Begegnungen teilen wir eins, eine gemeinsame Basis: Jesus Christus. Diese Basis verbindet uns und somit wird eine Klassenfahrt zu einem Familientreffen. 

Auf diesem Familientreffen haben wir gemeinsam einen Berg erklommen. Am Freitag durften wir ankommen, den Ort, die Menschen, das Programm kennenlernen. Dorina Lluka Davies aus dem YMCA Kosovo hat uns von ihrer Arbeit erzählt. Am nächsten Vormittag wurden wir durch Vorträge zum Thema Transformation von Tobias Faix und Zukünfte verstehen und gestalten von Johannes Kleske zum Orientieren eingeladen, bevor wir dann am Nachmittag in verschiedensten Seminaren und Workshops Themen, die uns bewegen erkundet haben. Der Abend war von dem Bild des Paragleiters, welches Daniela Mailänder zum Innehalten gewählt hat, geprägt. Am Sonntag durften wir weiter erkunden und am Nachmittag ganz bewusst anpacken.

Die Zeit des BaseCamps für uns persönlich, in kleinen Gruppen, aber auch als Delegationen reflektieren. Und am Abend wurde dann ordentlich gefeiert, mit Kazoos, gutem Essen und einem Beitrag von Carlos Sanvee bevor wir am Montag nicht nur in der Plenumsveranstaltung, sondern auch mit unseren Bussen, Zügen und Autos aufgebrochen sind. Aufbruch in unsere kleinen und großen CVJMs. Mit viel Euphorie und Inspiration und einer Menge Freude auf CVJM Arbeit. 

Doch was nehmen wir und als CVJM Thüringen aus diesem Wochenende mit? 
Wir als CVJM Thüringen gehen mit neuer geistlicher Stärke, egal wie individuell sie ist, hier hinaus. Um Multiplikator:innen zu sein. Wir gehen hier raus mit knapp 30 Mitarbeitenden, egal ob haupt- oder ehrenamtlich, die mit Euphorie und Motivation ihre Teams, ihre Gruppen, ihre Arbeit inspirieren und Sprachrohr sein dürfen. Von der Basis aus denken. Wir wollen Träume angehen und das braucht Innovation. Wir als Vorstand hatten das Thema erst Anfang des Jahres und haben gemerkt: Innovation braucht Exnovation. Platz machen für neue Ideen, neue Projekte. Aufbrechen, mit dem ersten Schritt in die Luft. Und wir wollen nicht allein aufbrechen, sondern mit der Gesamtheit der CVJM Bewegung. Wir wollen über die Grenzen von Thüringen hinausschauen, was nicht schwer ist, da die nicht so weit sind und wir vor allen Dingen in alle Himmelsrichtungen Deutschlands schauen dürfen. Und in diese Richtungen schauen wir trotzdem noch mit lauter Fragen aber dafür wollen wir offen sein. Veränderungsprozesse sind bei uns da und diese wollen wir nutzen, um Veränderung aktiv zu leben. Hierarchien flach halten, transparent mit allen Strukturen zu sein (Was macht eigentlich der Vorstand?), Themen wie Nachhaltigkeit und LGTBQI+ angehen. Darauf schauen, was unsere Mitarbeitenden hineingeben wollen und können. Und darauf schauen, welche Gruppierungen da einen Ansatz bieten, egal ob andere CVJMs oder TEN SING oder Menschen außerhalb unseres Vereines.

Wir wollen Basecamp nicht ein Wochenende sein lassen, was irgendwie nice war, sondern was Veränderung schaffen darf, auch wenn es erstmal kleine Schritte sind. Wir wollen uns erkunden, um neu aufzubrechen. 

Eure Tina Göltzner

MontagsMoment | 15.05.2023

Liebe CVJM-Community!

Bist du sehn-süchtig?

In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich viel mit den Folgen der Süchte von Menschen zu tun, stofflichen Süchten, wie Alkohol und Drogen, aber auch psychischen, wie Spiel- oder Kaufsucht. Ich bin froh und dankbar, selbst davon nicht betroffen zu sein – oder??? Bin ich doch süchtig?

Sucht ist eine Art Zwang, ein Muster, das mein Handeln bestimmt. So gesehen, spüre ich einige Suchtmuster in meinem Leben. Dazu gehören der Wunsch die Kontrolle zu behalten und das Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit. Diese bei mir ausgeprägten Muster führen zu Einschränkungen in meinem Leben. Sie reduzieren, mir oft ganz unbewusst, meine Möglichkeiten und steuern zwanghaft meine Entscheidungen: Meine Angst verdrängt so den Mut und mein Handlungsvertrauen. Obwohl mir bewusst ist, dass Sicherheit und Kontrolle in meinem Leben eine reine Illusion sind, wirkt die Sucht danach stark, oft übermächtig.

Hoffnung gibt mir meine Sehnsucht nach Freiheit, nach vertrauensvollem und hingebungsvollem Leben. Es ist eine kraftvolle Sehnsucht nach Geborgenheit in Gott. In dieser Perspektive weicht die Kontrollsucht einem Vertrauen, ganz unabhängig davon, was passiert und wohin mich meine Entscheidungen führen. Dieser Sehnsucht möchte ich mehr Raum geben. Bezogen auf die Sucht ist es ein Verlernen der einschränkenden Muster und ein Einüben der Haltung des Vertrauens, dass ER die Kontrolle hat. Täglich übe ich mich darin, Gott mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als den Süchten.

Euer Otmar Iser

Challenge: Geh der Frage nach: Welche deiner Süchte schränken dich ein, welche möchtest du gern verlernen?

 

 

 

MontagsMoment | 08.05.2023

Liebe CVJM-Community!

„Du bist ein Gott der mich sieht.“ (Gen 16, 13)

So lautet dieses Jahr die Jahreslosung. Ich habe vor kurzem beschlossen, Pfarrerin zu werden. Deswegen lerne ich vorbereitend fleißig Altgriechisch und übersetze Teile des Neuen Testaments. Im Johannesevangelium 1 Vers 1 heißt es in der Einheitsübersetzung: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“ Ich durfte lernen, dass es aber auch: „Im Urgrund war der Gedanke und der Gedanke war bei Gott und der Gedanke war Gott“ heißen kann. Für mich eine Offenbarung. Der Gedanke geht dem Wort schließlich voraus. Der Gedanke beinhaltet die wahre Absicht und die wahren Gefühle, die mit dem Wort manchmal nicht zu einhundert Prozent transportiert werden können. So entstehen Missverständnisse, in denen, meiner Meinung nach, zu einem großen Teil das Leid der Welt liegt. Wenn aber der Gedanke und das Wort gleichermaßen bei Gott sind und Gott darstellen. Dann heißt das, dass Gott mich und meine wahren Absichten kennt. Bei Gott gibt es keine Missverständnisse. Er weiß immer, wie ich es gemeint habe. Gut wie schlecht. Das ist einerseits beängstigend. Andererseits aber auch sehr tröstlich. Mir gibt das Wissen Mut, dass es eine Person auf der Welt gibt, die mich wirklich und vollkommen zu einhundert Prozent versteht. Egal, was ich sage – es kommt so an, wie ich es gemeint habe.

Eure Gina Weschenfelder

Kleine Challenge: Gibt es in deinem Leben vielleicht auch das ein oder andere Missverständnis? Lege es Jesus vor das Kreuz. Er kennt deine wahren Absichten. Er wird dir helfen, diese auch deinen Mitmenschen begreiflich zu machen.

 

 

 


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