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Di-Do: 9-12 & 13-16 Uhr | Fr: 9-12 Uhr – 0361 264650

Lust am Schreiben?

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Wir suchen junge Autorinnen und Autoren für unseren Montagsmoment!
Hast du Lust am Schreiben oder würdest es gern mal ausprobieren? Dann hast du jetzt die Möglichkeit, dich beim Montagsmoment auszuprobieren.

Jeden Montagmorgen veröffentlichen wir einen kurzen Text, der andere ermutigen und/oder erfreuen darf. Dabei können es alltägliche Erzählungen sein, Erlebnisse mit Gott oder Freunden und Familien, Erkenntnisse oder Fragen über das Leben. 

Es muss nicht perfekt sein und dein Text wird auch Korrektur gelesen. Von daher melde dich gern bei Nicole, wenn du Lust hast, dich auszuprobieren. Werde Teil eines kreativen Autorinnen- und Autorenteams des Montagsmoments.

MontagsMoment | 01.01.2024

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Liebe CVJM-Community!

heute startet ein neues Jahr. Und der 1. Januar fällt sogar auf einen Montag.  

Vielleicht hast du in den letzten Tagen das alte Jahr Revue passieren lassen. Du hast darüber nachgedacht, was deine Höhe- oder auch Tiefpunkte waren und dir vielleicht Vorsätze fürs neue Jahr gemacht. 

Ich bin Fan von Jahresrückblicken, weil es verrückt ist, wieviel in einem Jahr passieren kann und was es auch mit mir gemacht hat. Dabei ist es manchmal nicht entscheidend, was passiert ist, sondern wie. 

Die Jahreslosung für 2024 verschärft den Fokus auf das Wie. Im 1. Korintherbrief 16, 14 heißt es: Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ 

Dieser Satz ist der Abschluss eines Briefes von Paulus an eine junge Gemeinde. Diese Gemeinde hatte einige Probleme und Konflikte. Paulus erklärt ihnen darin Grundsätzliches. Er könnte den Brief auch mit dem erhobenen Zeigefinger enden lassen, aber er ermutigt sie. Die Gemeinde soll sich von der Liebe leiten lassen.

Wie sieht es in deinem Leben aus? Von wem lässt du dich ermutigen? Von was lässt du dich leiten.

Die Liebe, die die Bibel beschreibt, ist ziemlich herausfordernd. Manchmal denke ich, dass wir Menschen es nicht schaffen, diesem Maßstab gerecht zu werden. Doch die Liebe Gottes ist ein Gnadengeschenk. Gott schenkt uns diese Liebe jeden Tag neu und wir dürfen darum bitten. Wir dürfen uns von dieser Liebe leiten lassen in all unseren Plänen und Aktivitäten für dieses Jahr. Wenn du etwas mehr über diese Liebe erfahren willst, dann lies doch mal das „Hohelied der Liebe“ aus dem 1. Korinther 13, 1-13. 

Einen gesegneten Start ins neue Jahr wünscht
Nicole Fraaß

Challenge: Fang diese Woche gleich an! Tu etwas, das selbstlos ist und nur jemanden anderen etwas nützt. 

MontagsMoment | 01.04.2024

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Liebe CVJM-Community,

„Der Herr ist auferstanden!“ Dieser Ausspruch wird Ostersonntag auf der ganzen Welt verwendet. Heute ist Ostermontag. Aber verliert dieser Satz damit seine Bedeutung? – Nein! Jesus lebt gestern, heute und in Ewigkeit.

Mir kommt Ostermontag manchmal wie der erste Tag nach einer wundervollen Sommerfreizeit vor: Die Begeisterung der Freizeit, die Begeisterung von Ostersonntag, ist noch in voller Kraft in meinem Innern und ich fühle mich total erfüllt mit der Realität der Auferstehung. Jesus lebt und das auch noch heute, direkt neben mir. Doch was passiert in einer Woche? Angst kommt in mir auf, dass ich dann wieder einmal diese wundervolle Hoffnung, die uns Jesus gibt, aus den Augen verliere. 

Dabei spricht doch die Botschaft, die wir den Menschen mitgeben sollen, die Jesus bisher noch nicht kennengelernt haben, das genaue Gegenteil dieser Angst aus: Gewissheit und Vertrauen darauf, dass Jesus auf immer und ewig bei uns sein wird. Was also tun, damit diese gute Nachricht nicht einfach Teil der Zeit um Ostern, sondern Teil des gesamten Jahres bleibt?

Ja. Eine gute Frage! Und ich bin davon überzeugt, dass das nicht verallgemeinernd beantwortet werden kann. Doch eine Sache, die ich persönlich dahingehend sehr hilfreich finde: Gegenseitige Erinnerung! Eine der schönen Dinge ist es doch, dass wir nicht alleine sind mit unserer Beziehung zu Jesus. Um uns herum sind viele Menschen, die unseren Glauben teilen. Und das Gespräch mit diesen Menschen kann so bekräftigend sein! Für uns, aber ebenso für unser Gegenüber!

Euer Darius Eis

Challenge: Deshalb die Challenge für die nächsten zwölf Monate bis Ostern 2025: Erinnere einen Menschen aus deinem Bekanntenkreis wöchentlich an die befreiende Botschaft von Ostern: „Der Herr ist auferstanden!“

MontagsMoment | 01.07.2024

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Liebe CVJM-Community,

In letzter Zeit drehte sich in meinem Glaubensleben viel um Zeugnisse und Gotteswunder. Ich möchte euch die Geschichte einer guten Freundin erzählen, die Gottes Wirken ganz praktisch erlebt hat. Sie wurde katholisch erzogen, hatte aber mit Glauben nie viel am Hut. Sobald sie alt genug war, distanzierte sie sich von der Kirche und vom Glauben und tat alles als Unsinn ab. Sie wollte von all dem nichts mehr hören. Es war immer ein Ausdruck unserer Freundschaft, dass sie mich nicht für meinen Glauben verachtete oder sich über mich lustig machte.

Nach der Schulzeit zog sie dann nach Berlin, um dort zu studieren. Das Problem war jedoch, dass sie keine Wohnung fand. Mit Glück kam sie an eine Wohngemeinschaft. So konnte sie ihr Studium beginnen. Leider musste sie feststellen, dass diese WG unmöglich ist. Es war dreckig und hatte einen schrecklichen Vermieter. Sie fühlte sich extrem unwohl und hatte teilweise sogar Angst in die Wohnung zurück zu kommen. Auch ihre Familie, die sie um Hilfe anflehte, konnte ihr nicht helfen. Sie konnte in eine andere WG umziehen. Doch auch da hielt das Glück nicht lange an, denn ihre Mitbewohner sagten ihr, dass sie ausziehen soll, obwohl sie um ihre Situation wussten. Das gab ihr den Rest und sie war verzweifelt, weinte und wusste nicht mehr weiter. Und da, so erzählte sie mir, setzte sie sich vor den Spiegel, schaute sich in die verzweifelten verweinten Augen und sie faltete tatsächlich die Hände. Sie sprach zu Gott: „Ich kann nicht mehr, bitte, ich brauche Hilfe!“. 

Dieser Hilfeschrei wurde erhört, denn lediglich eine Woche danach erhielt sie die Antwort vom Studierendenwerk, dass sie sogar eine eigene Wohnung bekommt. So etwas dauert normalerweise mehrere Monate und die Chance auf eine eigene Wohnung ist besonders in Berlin äußerst gering. Nach all der Zeit also hat sie einmal in ihrer dunkelsten Stunde gebetet und Gott gab ihr ein sicheres Dach über dem Kopf.

Euer Lukas Hoppe

Challenge: Reflektiere, wo du Gottes Wirken in deinem eigenen Leben übersehen haben könntest oder frag dein Umfeld, wann und wo sie Gott erlebt haben oder vom Glauben bewegt wurden.

MontagsMoment | 02.10.2023

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Liebe CVJM-Community!

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“- Römer 15,7

Dieser Vers ist mir in der letzten Zeit an unterschiedlichen Stellen immer wieder begegnet. Dabei hat mich die Frage nicht, warum es uns manchmal soschwerfällt, „Andere“ anzunehmen oder sogar zu lieben, nicht mehr losgelassen. Und wieso es trotz Bemühungen manchmal schwer ist, anzunehmen und nicht abzulehnen, zu vertrauen und nicht zu misstrauen, Verhalten zu akzeptieren und nicht vorher zu verurteilen. So oft ist unser Leben von richtig oder falsch geprägt und so oft haben wir auch selbst Angst vor Konsequenzen oder dem Ausschluss, weil wir vielleicht „anders“ sind. Bei all dem bleibt das Miteinander gerne mal auf der Strecke, weil jede/r für sich durchs Leben wuselt. Jesus kann uns hier zum Vorbild werden. Jesus ist auf die Menschen zugegangen, besonders auf diejenigen, die ausgeschlossen wurden. Er hat diese Menschen angenommen, akzeptiert und geliebt. Jesus lädt uns zu sich ein und wir dürfen kommen, so wie wir sind.

Aber wie kann das für uns gelingen? Wir nehmen uns einander an, wenn wir uns für unser Gegenüber interessieren, wenn wir uns bemühen, den/die andere/n zu verstehen, wenn wir den ersten Schritt machen und auf den/die andere/n zugehen. Annehmen heißt, zu einer anderen Person „Ja“ zu sagen. Wenn wir es schaffen, über unseren Schatten zu springen, wenn wir es schaffen, nicht vorher zu urteilen, dann würde die Chance für eine Beziehung bestehen und vielleicht sogar für eine Freundschaft. Sich einander anzunehmen gelingt, wenn wir zueinander freundlich sind und uns gegenseitig ermutigen. Wir könnenfüreinanderbeten und Segen, wie Jesus wirkt.

Eure LeaBernardy

Challenge:Such dir eine Person, der du gerne mehr/besser begegnen möchtest und bete ganz bewusst für diesen einen Menschen. Vielleicht hast duja sogar den Mut für einen weiteren Schritt wie zum Beispiel ein Gespräch, ein Lächeln, eine Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

MontagsMoment | 03.06.2024

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Liebe CVJM-Community,

„Hier ist die Geschichte von einem weisen Mann, der sehr alt wurde, weil er ein Erbsenzähler war. Wenn er das Haus verließ, steckte er sich immer eine Handvoll Erbsen ein. Er tat dies nicht, um mit den Erbsen zu spielen, sondern um die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und sich am Abend besser an sie erinnern zu können. Jeder schöne Moment, egal wie klein, jeder positive Augenblick - sei es ein freundliches Lächeln, der Sonnenschein oder ein nettes Gespräch - für alles, was ihn erfreute und gut für seine Seele war, ließ er eine Erbse von der rechten in die linke Jackentasche wandern. In besonders schönen Situationen konnten es auch mal zwei oder mehr Erbsen sein. Am Abend saß er dann zuhause und zählte die Erbsen aus der linken Tasche. Er erinnerte sich an die Momente und zelebrierte sie. So führte er sich jeden Tag vor Augen, wie viel Gutes ihm widerfahren war und er freute sich darüber.“

Das war die Geschichte vom „Erbsenzähler“; vielleicht kanntest du sie schon. In der Fülle des Alltags gehen die kleinen Dinge häufig unter, weil sie für den restlichen Tag nicht von Bedeutung zu sein scheinen. Meistens bleiben nur die großen Augenblicke im Gedächtnis. Gott schenkt uns jeden Tag solche „Erbsenmomente“, Kleinigkeiten, die den Tag und letztlich auch unser Leben schöner machen. In Summe sind diese Kleinigkeiten nämlich gar nicht mehr so klein, sondern ein bunter Haufen an „guten Erbsen“. Vielleicht ist es das leuchtend gelbe Rapsfeld, ein Lächeln in der Bahn, dein Lieblingslied im Radio, das Kribbeln in der Nase von einem Sonnenstrahl. Jeder dieser Erbsenmomente macht den Tag zu einem besonderen Tag. Ich glaube, dass die Kleinigkeiten die Zeit zwischen den großen Momenten füllen und uns täglich glücklich machen können. 

Ich wünsche dir eine Woche voller Erbsenmomente und einen wachen Geist für die schönen Dinge im Alltag.

Eure Lea Bernardy

Challenge: Mach dir in dieser Woche abends bewusst, welche Erbsenmomente dir geschenkt wurden. Wenn du magst, kannst du sie aufschreiben, mit Erbsen raus gehen oder für jeden Finger an der Hand eine Situation aufzählen.

MontagsMoment | 03.07.2023

Liebe CVJM-Community!

Heute startet die letzte Schulwoche in Thüringen und schon am kommenden Wochenende beginnen unsere ersten Freizeiten. Gemeinsam erleben wir intensive Tage und Wochen, sind unterwegs mit verschiedenen Fragen. Zum Beispiel, ob ich dazu gehöre, ob ich schön bin und wann das Gute beginnt?

Aber wie erlebe ich gelingendes Leben? In der Rückschau, in der Zukunft oder im Jetzt?

Am Anfang des 9. Kapitels im Lukasevangelium sendet Jesus seine Jünger aus:

>> Jesus rief die Zwölf zusammen. Er gab ihnen Kraft und Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und Krankheiten zu heilen. Er sandte sie aus, um das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen. Er sagte zu ihnen: »Nehmt nichts mit auf den Weg: keinen Wanderstock, keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zusätzliches Hemd. Wenn ihr in einem Haus aufgenommen werdet, bleibt dort und zieht von dort aus weiter.  Wenn euch die Leute nicht aufnehmen: Verlasst die Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. Dadurch sollen die Leute erkennen, dass ihr Verhalten Folgen haben wird.«  Die Jünger zogen los und wanderten von Dorf zu Dorf. Überall verkündeten sie die Gute Nachricht und heilten die Kranken. <<

Was ich faszinierend finde, ist, dass Jesus im JETZT wirkt.

All die Begegnungen, die Jesus mit Menschen in der Bibel hat, wirken im Jetzt. Die Jünger werden in dieser Szene ausgestattet für den Auftrag im Jetzt. Und so tut es Jesus auch mit uns.

Vielleicht sollen wir nicht alles stehen und liegen lassen oder nichts mitnehmen auf dem Weg in einer Freizeit, aber Jesus wird hier und heute wirken. Damit rechne ich.

Er fordert dich und mich zur Nachfolge auf. Im Jetzt.

Im Jetzt müssen wir vielleicht noch so manches durchackern und arbeiten uns Schritt für Schritt nach vorn. Im Hier und Jetzt ist Jesus Wirken erlebbar.

Das wünsche ich dir für diese Woche!

Herzlichst eure
Nicole Fraaß

Challenge:       Sei kurz still und sprich aus, was dir von Jesus im Hier & Jetzt wünschst.

 

 

 

MontagsMoment | 04.03.2024

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Liebe CVJM-Community,

wann hattest du das letzte Mal Besuch? 

Es gibt unterschiedliche Typen. Die einen, die sich freuen, Besuch zu bekommen und gern alles dafür besorgen und vorbereiten. Und dann gibt es die anderen, für die das eher anstrengend ist. Egal, welcher Typ man ist: Gast zu sein, ist meistens sehr schön. 

Doch was ist, wenn ich die Einladung eigentlich lieber nicht annehmen möchte, weil ich beim anderen richtigen Bockmist gebaut habe?

So ging es Petrus, einem Jünger von Jesus. Er war einer seiner besten Freunde und hat gern für Jesus alles getan. Aber kurz vor seinem Tod hat Petrus Jesus dreimal verleugnet. In seiner schlimmsten Stunde war er für seinen besten Freund nicht da. 

Ich kann mir gut vorstellen, dass es Petrus danach sehr schlecht ging und ihn üble Gefühle geplagt haben müssen. 

Nach der Auferstehung von Jesus gibt es in der Bibel eine besondere Geschichte. Petrus geht fischen. Der auferstandene Jesus bereitet Petrus und seinen Freunden ein Frühstück am See. Nach einer erfolglosen Nacht auf dem See, empfängt Jesus diese Männer mit einem Frühstück und großer Herzlichkeit. Jesus macht Petrus keine Vorwürfe, sondern empfängt ihn liebevoll. Er stellt die Freundschaft wieder her.

Mich beeindruckt diese Geschichte, weil Jesus so ganz anders handelt, als wir es miteinander tun oder wir erwarten. Anderen etwas nachzutragen oder vorzuwerfen ist so menschlich. Jesus tut das nicht. Er gibt Petrus, was er gerade braucht. Wärme am Feuer, ein stärkendes Frühstück und herzliche Worte. Lies gern die Geschichte im Johannesevangelium 21, 1-14. 

Was brauchst du diese Woche von Jesus? Sprich es laut aus, oder schreibe es auf. Ich bin gewiss, dass Überraschendes möglich ist.

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole Fraaß

Challenge: Lade doch mal wieder jemanden ein. Es muss ja kein Frühstück mit gebratenem Fisch sein...

MontagsMoment | 04.09.2023

Liebe CVJM-Community!

ich durfte vorletztes Wochenende eine gesegnete Zeit mit 21 Frauen in Hoheneiche verbringen. In dieser RAUSZEIT haben uns mit der Bibelgeschichte um Hagar beschäftigt. Hagar, die weggelaufene Magd, die Gott den Namen gibt: „Der mich sieht“. Das Bibelwort, was als Jahreslosung über 2023 steht.

Für mich war es total spannend, noch einmal tiefer in diese Geschichte einzutauchen. Hagar ist verzweifelt und sieht keinen Ausweg mehr im Leben als davon zu laufen. In die Wüste. Ihr sicheres Todesurteil. Doch dort trifft sie an einem Brunnen auf einen Engel, der mit ihr spricht. Hagar hat ein Gotteserlebnis. Ein Aspekt davon ist, dass für Hagar aus dieser Gotteserfahrung unser Gott ganz persönlich wird. Deshalb gibt sie ihm auch einen Namen.

Die Bibel ist voll mit Bildern und Namen, die für Gott stehen.

Doch was ist der Name, den ich Gott gebe? Wie persönlich spreche ich ihn an? Hast du dir darüber schon einmal Gedanken gemacht?

Für September wurde aus Matthäus 16 der Vers 15 als Monatsspruch gewählt: „Jesus sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“ Die Frage stellt Jesus an seine Jünger. Es gibt vorher bei den Menschen Diskussion, wer nun dieser Wanderprediger ist.

Spannend ist, wie deine Antwort darauf ist. Wer ist Jesus für dich?

Mit dieser Frage wünsche ich dir anregende Augenblicke, Austausch und Begegnungen in dieser Woche.

Herzlichst

Nicole Fraaß

Challenge:       Wer ist Jesus für dich? Schreibe es auf, male es oder dichte deine Antwort... Vielleicht ist es auch dran, den Namen oder die Beschreibung mit deiner Freundin, deinem Freund oder deiner Gruppe zu teilen.

 

 

 

MontagsMoment | 04.12.2023

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Liebe CVJM-Community!

kaum sind wir im Advent gelandet, gibt es nicht nur überfüllte Weihnachtsmärkte oder viele Leckereien zu essen, die Playlists haben sich auch schlagartig geändert. 

In den letzten Tagenhabe ich mich gefragt, was miralte Adventsliederbedeuten

Gestern habe ich „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ gesungen. Es gehört zu den bekanntesten Adventsliedern und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. Ursprünglich ist esein in Ostpreußen entstandenes Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert.

Der Liedtext wurde anlässlich einer Einweihung einer Kirche 1623 geschrieben. 

Der Text ist angelehnt an den Psalm 24.In derBibel heißt es da:Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“ (Psalm 24, 7). Es geht darum, in Gottes Gegenwart zu kommen. Auch in den weiteren Strophen wird das Eintreffen des Königserläutert.Der König selbst wird in Strophe 1 mit Begriffen wie „Herrlichkeit“, eines universalen Königs („König aller Königreich“) beschrieben, der „Heil“ und „Leben“ bringt. Die Begriffe „Sanftmütigkeit“, „Heiligkeit“ und „Barmherzigkeit“ (Strophe 2) beschreiben den König näher. Sein Eintreffen ist Anlass zur Freude.

Wir singen vielleicht alte Lieder aus Tradition oder romantischen Gefühlen heraus. Wenn ich den Bezug zu mir herstelle, wie ich Jesus erlebe oder wie ich ihn beschreiben würde, dann bekommt so ein altes Lied einen neuen Geschmack. Vielleicht würde ich den Text heute anders schreiben. Aber es tut gut, an dasanzuknüpfen, was auch andere Menschen bereits mit Jesus erlebt haben und in dieses Freudenliedeinzustimmen.

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole Fraaß

Challenge: Welches alte Adventslied ist dir in den letzten Tagen ins Ohr gekommen?Liesdoch mal einenWikipediartikel dazu, woher das Lied eigentlich kommt.

MontagsMoment | 05.02.2024

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Liebe CVJM-Community,

Mit Freunden in der Kneipe sitzen. Kniffeln. Quatschen. Gemeinsam den nächsten Berg erklimmen. Auf dem Weihnachtsmarkt herumschlendern. Karaoke singen. Lachen. Glücksmomente sammeln. Doch kann ich sagen: „Ich kenne diese Menschen gut?“

Einen Menschen kennen. Seinen Humor. Seine Art zu Reden. Zu verstehen. Die Welt zu sehen. Über welche Person aus deinem Leben würdest du das sagen? Kommt es aufgemeinsam durchlebte Ereignisse an. Auf zusammen verbrachte Jahre auf der Schulbank. Auflange tiefe Gespräche. Darauf, dass du auch die Familie der Person kennst. Die Menschen, die sie noch umgeben. Und muss man um die Vergangenheit eines Menschen wissen, um diesengut zu kennen?

Bekannte, Freunde, Beziehungsmenschen, Familie. Alles Bezeichnungen für die Art wie man zueinandersteht. Fern, nah, näher, eng. Doch würdest du sagen, dass ihr euch wirklich kennt?Hast du überhaupt Interesse daran einen Menschen gut zu kennen? Denn Beziehungen brauchen Zeit. Kommunikation. Emotionen. Verständnis. Doch „Wie willst du jemanden lieben, wenn du ihn nicht kennst?“. Was gibt dir Oberflächlichkeit? – Schutz, Kontrolle,Sicherheit?

„Wer kennt dich gut?“Täglich umgeben von unterschiedlichsten Menschen inverschiedensten Situationen. Sie lassen mich verschieden Denken, Fühlen, Handeln und das auch noch in vielen Varianten. Von mir gibt es so viele Facetten: Laut. Leise. Lässig. Streng.Freudstrahlend. Traurig. Entspannt. Besorgt. Voller Wut. Entrüstet. Beglückt. Wie viel zeige ich von mir selbst? Möchte ich gekannt werden? Schein und Sein. Die Frage bleibt: Was scheine ich zu sein? Und bin ich, was ich scheine?

Als mir gesagt wurde, dass man mich gut kenne, da war ich dankbar, dass ich die Person schon länger eine enge Freundin nenne. Das heißt doch, dass ich irgendwie authentisch bin. Ich mich nicht verstellen muss, um angenommen zu werden.

Und wie schön ist es aus einem ehrlichen sanft lächelnden Mund zu hören: Ich kenne dich.

Herzliche Grüße
Yentl Wolff

Chellenge: Frage an dich: Wen kennst du gut? Wer kennt dich gut?

MontagsMoment | 06.05.2024

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Liebe CVJM-Community,

Um von meinem Studienort in die Heimat oder zu Freund*innen zu kommen, bin ich regelmäßig auf Züge angewiesen. Dabei kommt es mitunter vor, dass ich irgendwo strande und warten muss. Oft ist es dabei sehr laut und viele Menschen wuseln umher. Und auch im Zug ist es häufig unruhig: Rascheln von Bäckertüten, Tippen von Tastaturen, Gespräche. 

Dabei genieße ich es wirklich sehr, dass meine Kopfhörer Noise-Cancelling haben und ich die Geräusche abdämpfen kann. Dann noch Musik und schon ist es ein bisschen angenehmer. 

Eine andere lärmende Situation entsteht, wenn eine Person im selben Raum schnarcht. Da ich dann auf jeden Fall wach bin, habe ich mir für solche Eventualitäten angewöhnt, Ohropax dabei zu haben. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, können die Dinger echt nützlich sein. Sie wurden vor ca. 100 Jahren von einem Apotheker in der Zeit der Industrialisierung erfunden. Das Material hat sich bis heute natürlich nochmal verändert, aber das menschliche Bedürfnis nach Stille ist gleichgeblieben.

Manchmal ist es richtig schön, die Außenwelt mal abstellen zu können, bspw. zum Schlafen. Wenn du schon mal Ohropax verwendet hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass es trotzdem nicht völlig still wird. Denn in dem Moment, in dem die Außenwelt aus ist, meldet sich das Innere umso lauter. Die eigene Atmung und der Puls werden plötzlich hörbar. Ruhe und Stille auszuhalten, keine Musik zu hören, nicht zu sprechen, mich nicht abzulenken, fällt mir manchmal nicht so leicht. Plötzlich werden die Dinge laut, die mich beschäftigen, die ich bisher verdrängt habe, die mir Freude und Sorge bereiten. Gleichzeitig ist Ruhe für mich oft ein guter Zugang, um ins Gebet zu kommen.

Dabei kann ich zuhören und versuchen, Gott zu hören. Ich kann Gott nicht immer hören, aber ich glaube, dass seine Stimme im Alltagstrubel oft noch schwerer zu hören ist. Einen Augenblick Ruhe erleben, auf dich und Gott lauschen, vielleicht ist das dein Gamechanger für diese Woche.

Eure Lea Bernardy

Challenge: Schalte in dieser Woche mal alles aus und versuche ein paar Minuten bewusst zu lauschen, was in dir los ist und ob du Gott in der Stille hören kannst.

MontagsMoment | 06.11.2023

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Liebe CVJM-Community!

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen“ Matth.6, 33

Dieser Text stand gestern, als Text in den Losungen. Ein Text, der mich zuallererst an das bekannte Lied erinnert, welches wir vor 40 Jahren als „Jugendlied und Kanon“ auf den Sendfahrten mit Eberhard Laue, in den Jungen Gemeinden und manchmal auch im Gottesdienst sangen. Das Lied und damit auch der Bibelvers sind für mich mit vielen Erinnerungen verbunden. Sie stehen in Verbindung mit einer mir sehr wichtigen Zeit, die mich sehr geprägt hat. Viele dieser Erfahrungen standen in unmittelbaren Zusammenhang zum Jungmännerwerk / CVJM. Da gab es die Rüstzeiten auf Schloss Mansfeld, die mich als Kind prägten. Wir sangen als Sendfahrtteam in vielen Orten Thüringens in den Gemeinden und gaben Zeugnis von unserem Glauben. Ich lernte meine ersten Gitarrengriffe und erlebte großartige Gemeinschaft in unserer Greizer Jungen Gemeinde. Das alles waren Bausteine auf meinem christlichen Lebensweg, für den ich sehr dankbar bin. Bei all diesen Erlebnissen klingt dieses Lied mit. In meinem Glaubensleben hat sich seitdem viel verändert. Zugegeben, ich bin auch ein wenig älter geworden… Bei alle dem ist die Aufforderung und der Auftrag aus diesem Bibelvers oder Kanon aber der gleiche geblieben. Unser Blick sollte auf Gottes Reich gerichtet sein und nach seiner Gerechtigkeit. Ein Blick, der gerade in Zeiten der weltweiten Zerwürfnisse sehr wichtig ist. Es ist keine Vertröstung aufs Jenseits, denn Gottes Reich beginnt ja schon hier. In unseren Jugendgruppen, Gemeinden, CVJM`s oder auf den Freizeiten erleben wir zumindest einen kleinen Vorgeschmack davon. Ich hoffe zumindest, dass das so ist. Zumindest wünsche ich euch diesen Blick auf Gottes Reich für diese neue Woche.

Euer
Friedbert Reinert

Challenge: Vielleicht singt ihr mal wieder dieses „alte Jugendlied“ oder hört es auf YouTube an, um mitzubekommen, welch großer Schatz darin verborgen ist.

MontagsMoment | 07.08.2023

Liebe CVJM-Community!

Umbrüche sind für mich, die gern über alles "Brücken baut", nicht gerade einfach.

Und doch gibt es Situationen im Leben, über die es "einfach" keine Brücke zu geben scheint:

Da war die erste Geburt, die ohne Brücke in eine neue Lebenssituation katapultierte. Da ist der neue Job, in dem man nicht mit seiner alten Rolle auftreten darf. Da ist der neue Wohnort, an dem leider nicht die gleichen Freunde leben, da sie eben nur einmal existieren. Da ist vielleicht der Tod eines geliebten Menschen, mit dem man von einem Tag auf den anderen nicht mehr sprechen kann.

Und doch bedeuten Umbrüche keine Verbindungslosigkeit: 

Meine Rollen als Mutter, als (Mit-)Arbeitende, als Freundin, als liebender Mensch - sie alle sind Teil meines ganzheitlichen Ichs, welches von Gottes großer Liebe überspannt ist. 

An diesem Montag möchte ich dir schreiben: auch wenn du diese äußere Verbindung vielleicht gerade nicht spürst, so wünsche ich dir, dass du in Gott den Brückenbauer in deinem Leben erkennst. Er ist der mit Weitblick, wo wir uns abgebrochen oder zerbrochen fühlen. 

Ich wünsche dir Brücken, die über Veränderungen helfen. Oder den Mut selbst zu Brückenbauerin oder Brückenbauer zu werden.

Sommerliche Grüße
Dorina Weißbach

Challenge:Male deine Lebenssteine auf und zeichne, wo Gott schon Brücken gebaut hat, mit denen du nicht gerechnet hast.

 

 

 

MontagsMoment | 08.01.2024

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Liebe CVJM Community,

CVJM Tag 2024. Schöner Tag mit einer Erkenntnis aus dem Bibelimpuls. 
Es geht um die Geschichte von Bartimäus, dem Blinden, der von Jesus geheilt wird. 
Ich habe hier gehört, wie Jesus der Sehende ist, der Bartimäus wahrnimmt auch in der Menschenmenge. Hab von den Leuten gehört, die plötzlich, nachdem sie ihn ermahnten doch still zu sein, ihre Meinung ändern und ihn ermutigen zu Jesus zu gehen. Und von dem Erfolg der Heilung. Eine Geschichte: Schon tausendmal gehört. Auch ich. Gut, tausend ist vielleicht übertrieben, aber so oft, dass sie mir sehr präsent ist. 
Und doch. Mir fällt etwas auf, was mir noch nie so in den Sinn kam. Ich erzähle die Geschichte überspitzt mal wie oft im christlichen Umfeld heute erlebt:

Jesus: „Oh, ich höre da jemanden nach mir rufen. Weiß jemand um wen und was es geht und würde das bitte mit mir teilen?“ 

…ein paar Minuten später…

Jesus: „Ich habe dich von weitem gehört und dachte mir, dass es doch super gut wäre, wenn wir uns mal connecten. Ich hab auch gesehen, dass es dir so richtig wichtig ist, zu mir zu kommen, so wie du auf mich zustürmst. Das kam jetzt schon auch ein wenig überwältigend. Das wollte ich dir einfach mal feedbacken. Aber jetzt würde mich erstmal interessieren, was du denn so dringend von mir willst. Ich sehe ja, dass du blind bist und das stelle ich mir schon auch sehr unangenehm vor. Kann ich dir vielleicht irgendwie behilflich sein? Brauchst du einen Blindenhund?“

Darauf Bartimäus: „Gepriesener ehrwürdiger Rabbi. Danke, dass du dich mir zuwendest. Ich möchte kurz auf deine Frage eingehen: Ich möchte die Sonne sehen, die meine Haut wärmt. Ich möchte die Blumen sehen, die ich riechen kann. Ich möchte sehen, ob der Wind eine Farbe hat. Ach, da gibt es noch ganz ganz viele wunderschöne Dinge, die ich so gern sehen möchte. Wäre es dir eventuell möglich, mal zu gucken, ob du da was machen kannst? Ach, ein Blindenhund wäre als Alternative super super gut, falls das nichts wird.“ (187 Wörter)

Es geht nur um zwei - Jesus und Bartimäus, der Rest der Menge sind Publikum. Und es geht ums Wesentliche: Was möchtest du von mir (NGÜ); Was willst du? Was soll ich für dich tun? (Das Buch); Was willst du, dass ich für dich tun soll? (LUT17).
Jesus hat wahrgenommen, entschieden, gefragt und gehandelt.
Bartimäus hat gehört, angeredet und geantwortet. Zusammengefasst sieht das ganze dann so aus: 

Markus 10, 50ff: 
Der Blinde warf sein Obergewand von sich, sprang auf und kam zu Jesus.  Jesus sprach ihn an: »Was willst du? Was soll ich für dich tun?« Da antwortete der Blinde: »Mein Meister, ich möchte so gern sehen können!« Da sagte Jesus zu ihm: »Du kannst gehen! Dein Vertrauen hat dir die Hilfe gebracht!« (53 Wörter)

So einfach kann das sein… Und ja, ich weiß, dass das heute nicht mehr geht. Wir brauchen mehr Worte um uns zu verständigen. Und eben nach den heutigen Regeln der Kommunikation. Aber ich hab da was für dich:

Challange: Sag oder frag, was du willst und fass dich kurz.

Herzlichst. 
Christian Fraaß

MontagsMoment | 08.04.2024

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Liebe CVJM-Community,

Ich weiß nicht, wie es dir gerade geht, wenn ich dir schreibe: Du bist von Gott geliebt. 

Denn dies dürfen mit Sicherheit wissen. Die Bibel ist voll mit Liebesklärungen Gottes an uns Menschen: «Ich habe Erbarmen mit dir, und meine Liebe wird nie mehr aufhören. Das verspreche ich, der Herr, dein Erlöser... Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der Herr, der dich liebt.» (Jesaja, 54, 7-8+10)

Gottes Wort zeigt uns, wer wir wirklich sind: Kinder Gottes. 

„Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es" (1. Johannes 3,1). Das ist ein Geschenk Gottes an uns und bestimmt unsere Identität.

Ich bin selbst Mutter und die Liebe zu meinen Kindern ist etwas, was ich manchmal nicht fassen kann. Sie wissen sich von mir geliebt. Und mir ist nur wichtig, dass es ihnen gut geht, sondern dass ich Beziehung zu ihnen habe. 

Doch wie sieht eine lebendige Beziehung zu meinen Kindern aus? Wir sehen, hören und umarmen uns. Wir diskutieren miteinander und finden gemeinsam Lösungen. Wir spielen und lachen. Wir essen gemeinsam und verreisen gern. Es ist Alltag und auch Qualitätszeit, die uns verbindet. 

Gott ist ebenfalls an einer Beziehung mit uns interessiert und nicht nur an einer einseitigen Liebenserklärung. 

Wenn du dich von Gott nicht geliebt fühlst, habe ich zwei Fragen an dich: Hälst du die Zusage Gottes, dass Er dich bedingungslos liebt für wahr?

Wie pflegst du deine Beziehung zu Gott? Wie verbringst du Zeit mit ihm? Oder wartest du dich darauf, dass Gott sich erst bei dir melden soll? 

Ermutigend kann ich dir zusagen: Gott ist nicht nachtragend und knüpft gern an das an, was euch beide verbindet. Und egal, was du tust oder lässt, seine Liebe ist dir zugesagt.

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole Fraaß

Challenge: Nimm dir etwas vor, was den Beziehungstank zu Gott diese Woche auffüllt.

MontagsMoment | 08.07.2024

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Liebe CVJM-Community,

gerade läuft im Kino „Alles steht Kopf 2“. Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber ich habe den ersten Teil sehr oft gesehen. Es ist ein schöner Film, um mit Kindern und Erwachsenen ins Gespräch über Gefühle zu kommen. Besonders mag ich die Figur Wut. Er hat einen hohen Gerechtigkeitssinn und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hitzkopf. Wird er wütend, dann explodiert er. Auf der Pferdefreizeit im letzten Jahr hatten wir das Thema Gefühle. Neuste Untersuchungen zeigen, wie der Körper bei den verschiedenen Gefühlen reagiert und dass es kaum kulturelle Unterschiede gibt. Dennoch sind wir unterschiedliche Typen und zeigen nach außen unsere Gefühle unterschiedlich. Ich gehöre zu den „Wutunterdrückern“ und wünschte mir manchmal, dass meine Wut auch einfach explodiert und dann durchlebt ist. So fällt es mir viel schwerer das Gefühl der Wut auszudrücken und mich davon auch wieder freizumachen. 

So komplex wie es mit unseren Gefühlen ist, ist es auch mit uns insgesamt. Gott hat uns Menschen in seiner Schöpfung den Lebensatmen eingehaucht und uns somit zu Seelenwesen gemacht. Und unsere Seele ist sehr bedürftig. Darin unterscheiden wir uns z.B. zu Maschinen. Wenn diese gut gewartet sind, funktionieren die immer. Wir als Mensch sind komplex und haben Gefühle, die man nicht einfach kontrollieren kann. Sie brauchen Raum. Aber sie bestimmen uns nicht. Im Psalm 42 wird gebetet: Wie ein Hirsch nach frischem Wasser lechzt, so lechzt meine Seele nach dir, Gott. Unsere Seelen sind bedürftig. Wir haben Hunger und Durst, haben das Bedürfnis nach Zuwendung und Wertschätzung. Ich merke, wenn ich das vor Gott ausspreche, dann gibt er mir oft, was ich gerade brauche. 

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole Fraaß

Challenge:​ Frag dich gern: Nach was sehnt sich deine Seele gerade? Gefühlsausbruch oder liebevolle Zuwendung? Und wenn du es weißt, dann bring es vor Gott.

MontagsMoment | 09.10.2023

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Liebe CVJM-Community!

„Wer fragt, gewinnt.“

Oft haben Fragenheuteeinen schlechten Ruf in einerZeit, die klare Positionen und Antwortengibt undverlangt. Wer hinterfragt, macht sich unbeliebt. So verlieren wir die LustamFragen.

Und wenn wir uns selbst Fragen stellen, dann oft solche, die wenig helfen.

Was denken die anderen über mich?

Dabei ist es so wichtig, dass wir Fragen, richtige Fragen stellen.

Siekönnen uns befreien,auf großartige neue Ideen bringen, uns stimulieren, provozieren, inspirieren. Denken heißt, Fragen zu stellen. Voltaire hat gesagt, man solle die Weisheit eines Menschen weniger nach seinen Antworten beurteilen, als nach seinen Fragen.

Eine der wichtigsten Fragen stelltaus meiner SichtViktor Frankel.Er hat im Konzentrationslager miterlebt, wie Menschen innerhalb weniger Wochen allen Sinn und Perspektive verloren und sich aufgegeben haben. Was er dabei gelernt hat, ist für Tausende von Menschen zu einer großen Hilfe geworden. Bekannt ist sein Buch ...trotzdem Ja zum Leben sagen.Er ist Begründer der Logotherapie, die vielen Menschen geholfen hat, wirklich Sinn in ihrem Leben zu finden.

Sein Ansatz: Ich frage nicht mehr:«Warum passiert das? Warum gerade mir?»

Alles verändert sichin dem Moment,wennichdie Frage andersherum stellen: In welcher Hinsicht befragt die Krise mich?Was kann ich davon lernen?“

Seine berühmte„WIDEG“ Frage. „Wofür ist dies eine Gelegenheit?“ kann eineHilfe für uns heute sein, auch bei schlechten Nachrichtennicht ins Lamentieren zu geraten und uns neu zu motivieren.

Jesus war ein Fragesteller. Er hat nicht nur gepredigt und Antworten gegeben, sondern oft gefragt.Zählt man seine Fragen zusammen, kommen wir auf die stattliche Zahl von 271! Mit einer Jesusfrage aus Markus 10,51 wünsche ich Dir eine behütete Woche: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“​

Euer
Frank Schröder

Challenge: Versuche doch, alleErfahrungen und Herausforderungen dieser Woche unter die Frage zu stellen: Was kann ich davon lernen?“

 

 

 

 

MontagsMoment | 10.06.2024

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Liebe CVJM-Community,

am 23. Mai wurde unser Grundgesetz 75 Jahre alt. Vielleicht hast du das mitbekommen. Ich habe mich gefragt, wie es inhaltlich beginnt. Weißt du, wie es losgeht? 

Da kommt mir natürlich gleich: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das könnte die richtige Antwort sein, wenn es um den ersten Artikel gehen würde. Wie bei allen großen Gesetzen gibt es ein Vorwort. In diesem Fall sogar eine Präampel. Das heißt, eine feierliche Einleitung. 

Die Präampel unseres Grundgesetzes beginnt mit: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das DeutscheVolk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. (...)“

Diese Einleitung ist geschrieben worden in dem Bewusstsein, was passiert, wenn sich staatliche Macht ihrer Verantwortung gegenüber Gott löst. Der zweite Weltkrieg hat das auf erschreckender Weise gezeigt. 

Und wie sieht es heute mit Verantwortung aus? Jeder trägt Verantwortung. 

Jeder trägt Verantwortung sich selbst gegenüber, seinen Mitmenschen und auch gegenüber Gott. Am 2. Juni wurde dazu im checkpointJesus gesprochen, welche Verantwortung ich trage. Sehr spannend und empfehlenswert noch mal nachzuhören. > cpj.de 

Was heißt das heute? Ein Tag nach der Europawahl?
Verantwortung endet nicht mit Stimmabgabe bei einer Wahl. Wie es in unsere Welt heute und auch morgen aussehen wird, dafür trage ich auch in meinem kleinen Alltag Verantwortung. Jesus spricht vom Doppelgebot der Liebe: Du sollst Gott lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. (Mk. 12,29-31) Eine interessante Dreiecksbeziehung, die Verantwortung runterbricht in unser persönliches Leben. Aus der Liebe zu Gott, zu meinem Nächsten und mir selbst gegenüber, bin ich herausgefordert, mein Leben zu gestalten. Das macht kein anderer für mich. Dafür bin ich selbst verantwortlich. 

Eine gute Woche

Nicole Fraaß

Challenge:​ Was kannst du in deinem Alltag verändern, damit die Welt von morgen ein bisschen besser ist?

MontagsMoment | 10.07.2023

Liebe CVJM-Community!

Wann hast du dein letztes Buch gelesen?

Klar in der Bibel, dem Buch der Bücher lese ich regelmäßig, aber ein ganzes Buch so mit 400 Seiten oder mehr. Nach einem stressigen Tag ist es einfacher sich mit Freunden zu treffen oder noch mit Insta oder Youtube abzuhängen. Wenn ich mich dann aber doch motiviere ein Buch anzufangen, dauert es nicht lange und das Lesefieber packt mich. Besonders wenn mich das Thema anspricht, wenn ich mich mit den Figuren identifizieren kann. So ging es mir letztens, als ich „Über Menschen“ von Juli Zeh las. Besonders nah ging mir, wie die Hauptperson, eine erfolgreiche Werbetexterin aus Berlin, in die Provinz zieht und einen unsympathischen, unfreundlichen Nazi als Nachbarn vorfindet. Obwohl sich alles in ihr gegen den Nazi sträubt, sie schlimme Dinge über ihn erfährt und sie auch etwas Angst hat, entwickelt sich doch langsam eine gut nachbarschaftliche Beziehung. Sie lernt ihn nach und nach kennen und entdeckt den Menschen hinter der Nazifassade. Wie oft geht es mir so, dass ich Menschen ablehne, weil sie mich verunsichern, weil sie andere Meinungen als ich vertreten oder weil ihr Äußeres mich abstößt? Mit meinen Vorurteilen stecke ich die Leute schnell in Schubladen.

Doch wie wirke ich selbst auf andere? Bin ich immer der nette, freundliche Typ, für den ich mich halte? Wahrscheinlich nicht. Aber ich weiß, dass Jesus mich genau kennt. Er kennt meine guten und meine dunklen Seiten. Er begegnet mir ohne Vorurteile. Er heißt nicht alles gut, was ich mache, aber er will mir täglich begegnen. Er zeigt mir einen Weg, wie mein Leben gelingen kann und wie ich meinem Nächsten, auch wenn es jemand ist dessen Meinung oder Lebensweise mir völlig fremd ist, begegnen kann. Nicht immer wird es mir gelingen, aber ich muss mich nicht aus eigener Kraft damit abmühen. Wenn ich in Beziehung zu Jesus bin, schenkt er seine Kraft dazu. Ich bin immer wieder überrascht, welche Erfahrungen ich damit machen kann!

Liebe Grüße
Lutz Zieger

Challenge: Probiere es selbst einmal aus! Schenke Menschen, die dich erstmal abschrecken, , diese Woche ein herzliches Lächeln und ehrliches Interesse.

 

 

 

MontagsMoment | 11.03.2024

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Liebe CVJM-Community,

Wer kennt es nicht? Man ist ausnahmsweise mal 15 Minuten später aufgestanden und schon kommt man morgens in Stress. Der Weg zur Arbeit dauert länger als gedacht, man kommt ein paar Minuten zu spät und dann fällt einem ein, dass man etwas Wichtiges zu Hause vergessen hat. Mittags zuhause angekommen, schmeckt das Mittagessen den anderen nicht so gut wie erhofft, überall liegt Zeug in der Wohnung an Orten herum, an die sie nicht hingehören. Man hat noch tausend Sachen im Kopf, die To-Do-Liste wird auch immer länger und es wurde längst nicht alles geschafft, was man sich eigentlich an diesem Tag vorgenommen hatte. 

In solchen Situationen bin ich schnell genervt und reagiere auf kleinste Sachen gereizt und lieblos, obwohl ich mir doch eigentlich vorgenommen hatte, liebevoll und freundlich zu meinen Mitmenschen zu sein. Und meistens ist es leider so, dass die Personen, die uns am nächsten stehen, das meiste an genervten Antworten und von der Gereiztheit abbekommen. 

„Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.“ (Epheser 4, 32)

In Epheser 4, 32 werden wir aufgefordert, freundlich und barmherzig (in einigen Übersetzungen steht hier mitfühlend) miteinander umzugehen. Ein paar Verse zuvor steht auch, dass wir unser altes Leben wie alte Kleider ablegen und das neue Leben wie neue Kleider anziehen sollen (Vgl. Epheser 4, 22-24). Unser Denken, Handeln und unser ganzes Leben sollen so ausgerichtet sein, wie es Gott gefällt. 

Als Christinnen und Christen ist es unser Wunsch, Jesus immer ähnlicher zu werden. Er wurde nie ungeduldig oder lieblos, auch wenn es mal stressig um ihn herum wurde. Er vergab den Menschen, die ihnen das Schlimmste angetan hatten. Er war barmherzig gegenüber Menschen, die es unserer Meinung nach wahrscheinlich nicht verdient hätten. 

Einen freundlichen Start
Ruth Eggert

Challenge: Lass dich von Jesu Leben herausfordern. Vergib heute den Menschen, die Unrecht an dir begangen haben und sei liebevoll, auch wenn jemand gereizt oder gestresst ist. Vielleicht es auch Zeit, dir selbst für etwas zu vergeben?

MontagsMoment | 11.09.2023

Liebe CVJM-Community!

ich denke momentan oft über Abschied und Neuanfang nach

So oft schließt sich im Leben eine Tür, wofür sich eine andere öffnet. Mein Traineejahr ist zu Ende und ich blicke auf eine unglaublich wertvolle und gesegnete Zeit zurück. Das Schwerste ist jetzt Abschied zu nehmen und einen Neuanfang zu wagen. Es heißt, einen Schritt aus der eigenen Komfortzone hinaus in ein neues Abenteuer des Lebens zu gehen.

Oft denken wir im Leben lange darüber nach und zweifeln daran, ob die Entscheidung, die wir treffen, die richtige ist oder welche Konsequenzen eine Entscheidung hätte. Wir reden mit Gott darüber, erwarten vielleicht eine Antwort, möchten diese Entscheidung nicht allein treffen.

In der Bibel spricht uns Gott dafür zu: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft und dich leitet auf dem Wege den du gehst“ (Jesaja 48,17).  

Wenn ich mich ins Auto setze und eine Strecke fahren möchte, die ich noch nicht kenne, schalte ich oft Google Maps ein. Aber vor allem steige ich zur Sicherheit mit einer Person ins Auto, die den Weg kennt. Wie unser Navigationsgerät im Auto stellt Gott uns im Leben auch mehrere Wege zur Auswahl. Wählen wir lieber die Landstraße oder die Autobahn für unser Leben? Wählen wir einen etwas längeren Weg oder die kürzeste Route?

Ich finde es sehr ermutigend, dass Gott uns die Freiheit gibt, unsere Entscheidungen zu treffen und unseren Weg mitgeht. Auch wenn es vielleicht nicht der richtige Weg ist, geht er die Wege mit uns, er lässt uns nicht allein. Vielleicht verfahren wir uns auf unserem Weg auch und finden uns mitten im Wald in einer Sackgasse wieder. Aber auch dort können wir umdrehen und uns voller Vertrauen aufmachen und einen neuen Weg suchen. Und wir können uns sicher sein, dass wir auf allen Wegen, den besten Beifahrer an unserer Seite haben und das ist Gott.

Eure
Neele Bretschneider

Challenge:Steig diese Woche, vielleicht mal ganz bewusst mit Gott in dein Auto, auf dein Fahrrad, in die Bahn etc.

 

 

 

MontagsMoment | 11.12.2023

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Liebe CVJM-Community!

derzeit sitze ich an meinem kleinen Schreibtisch in einem nett gestalteten Zimmer in der Sophienklinik Bad Sulza. Für mich ist das nach einer OP eine gute Möglichkeit, innerhalb von drei Wochen intensiver Behandlungen wieder das Laufen zu lernen. Die Einrichtung gefällt mir gut. Recht klein, aber sehr angenehm. Dazu mit einem christlichen Hintergrund, was mir sehr nahekommt.

Montags gibt es eine Andacht im allgemeinen Vortragsraum, denn eine Kapelle gibt es nicht. Erst habe ich mich darüber gewundert, aber äußere Umstände ließen einen Extraraum nicht zu. Mir fällt auf, das gerade durch diese universelle Nutzung, sich immer wieder auch „nichtchristliche Gäste“ zu den geistlichen Impulsen aufmachen. Sicher auch eine missionarische Chance!

Der Gründerin, Großherzogin Sophie von Sachsen war es bereits 1883 ein großes Anliegen, besonders Kindern mit unterschiedlichen Krankheitsbildern medizinisch zu helfen und das, aus einer christlichen Motivation heraus. Dieser Grundgedanke ist bis heute geblieben.

Ich weiß nicht, wie viele der hier arbeitenden Mitarbeiter/innen einen christlichen Hintergrund haben. Trotzdem vermittelt der freundliche und zuvorkommende Umgang der Angestellten, dieses urchristliche Anliegen der Gründerin.

Ich wünschte mir diesen ganzheitlichen Ansatz auch für unseren Alltag. Gerade der CVJM möchte mit „Leib, Seele und Geist“ die Menschen mit der christlichen Botschaft erreichen. Dazu bedarf es neben guten Programmen besonders ein offenes und tatkräftiges Herz für unseren Nächsten. Diesen Blick wünsche ich mir besonders auch für die derzeitige Adventszeit.

Euer Friedbert Reinert

Challenge: Schalte in dieser Woche mal deine „Sensoren auf Empfang“ undwerde dir bewusst, wo dirGottes Liebe im Alltag begegnet ist. Natürlich auch ein Grund, öfters mal „Danke“ zu sagen.

MontagsMoment | 12.02.2024

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Liebe CVJM-Community,

Wer mag nicht die Sonnenseiten des Lebens? Glück, Harmonie, Liebe, Leichtigkeit.

Dagegen die Schattenseiten mit Trauer, Leid, Wut und Unverständnis, sind die Momente, die eher unerwünscht sind.

Doch in Sonnenseiten kann es dazu kommen, dass es zu viel wird und wir überhitzen. Vor lauter Freude oder Überschwänglichkeit können Dinge auf der Strecke bleiben. Den Blick trüben. 

Und in den Schattenseiten können helle Momente aufblitzen. Licht, gar Hoffnung ins Schwarze bringen. Den Blick klaren. 

Nur Sonnen-und Schattenseiten im Leben erfüllen oder verletzen uns nicht komplett.
Wie das Wetter sich wechselt, so wechseln sich die Sonnen- und Schattenseiten im Leben.
Auf Leid folgt Freude, auf Liebe kann Verlust folgen. Das kann hoffen lassen. Das kann wehtun.

Laufe ich bei Sonnenschein durch einen Wald, wechseln sich Licht und Schatten mit jedem Schritt, gar Minischritten, ab. Ich erlebe die Fülle des Lebens komplett.
Wie ich Freude empfinde und weiß, dass es anders sein kann und ich dadurch Momente schätze und Dankbarkeit empfinde. 
Wie ich in der Krise verzweifle, ohne Zuversicht und Hoffnung bin, kleine helle Strahlen habe, die mir ein Funken Leichtigkeit geben können. 

So versuche ich das Leben zu sehen. Mit klaren Blick durch Sonnen- und Schattenseiten.
Einfach ist es nicht, weil ich durch Grellheit und Dunkelheit den Blick verliere, mich verliere. 
Doch es sind Schritte durch das Lichtspiel des Lebens. 

Einen hoffnungsvollen Start in die Woche,
Marika Hußner

Challenge: Denk darüber nach, in welchen Bereichen du Klarheit bringen möchtest.

MontagsMoment | 13.05.2024

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Liebe CVJM-Community,

VoreinigenWochensaßichinmeinemSozialkundekursinderSchule.WirhattengeradedasThemagesellschaftlicheRollen und in dem Zusammenhang auch gesellschaftliches Leben. Meine Lehrerin hat uns den Freiraum gegeben, über unsere sozialen Rollen zu diskutieren und in dem Zusammenhang auch über das Thema Glücklichsein. Ein Mädchen neben mir sagte: „Joa, also glücklich war ich in keinem Moment, sondern immer nur zurückblickend. (...) Im Grunde war ich nie total glücklich, irgendwas Schlimmes war immer in meinem Hinterkopf.“ Das sind erstmal krasse Aussagen. Sie impliziert damitzweiPunkte:MankanndasGefühlGlücknichterleben,sondernimmernurzurückblickenderkennen,undmankann nur glücklich sein, wenn es nichts Negatives, keine Sorgen gibt. Glücklich sein… Für viele aus meinem Sozi-Kurs ein Lebensziel, ein unerreichbares Lebensziel. Ich glaube, glücklich sein ist kein unerreichbares Lebensziel. Man kann glücklich sein, auch mit Sorgen. Und zwar genau in dem Augenblick, in dem man ihn erlebt. 

Ich habe mit meiner Mutter darübergesprochenundsiegefragt,obsieschonmalwirklichglücklichwar,undsiehatzumirgesagt:„JedesMal,wennich einesmeinerKindergesundnachderGeburtumarmthabe,warichwirklichglücklich.“AbernichtnurinsogroßenMomenten kannmanglücklichsein,auchimKleinenkannmanGlückentdecken.

AufeinemJuGo,aufdemichvorKurzemwar,hatein Mädchen erzählt: Sie macht es wirklich glücklich, draußen in der Natur zu sein oder zu backen. Die Wellen vom Meer zu hören, ein Kunstwerk zu erschaffen, Instrumente zu spielen, es kann viel Glücklich machen… Sprüche 16,20: "Wer auf das Wort des Herrn achtet, findet Glück; Wohl dem, der auf ihn vertraut." Du musst dich nicht mehr so Sorgen, musst dir in dem MomentnichtGedankenmachen,wasdanachpassiert,sonderndarfstdasein,darfstglücklichsein.

Eure Johanna Boelter

Challenge:AchtedieseWocheeinmaldarauf,wannduwirklichglücklichbist. 
KannstduineinemMomentwirklichglücklich sein?

MontagsMoment | 13.11.2023

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Liebe CVJM-Community!

draußen vor der Tür wird es wieder kälter. Der November hat sich zu uns gesellt, doch er ist ein unwirtlicher Gast. Schnell wird es dunkel und wir müssen uns beeilen, dass wir nach der Arbeit oder der Uni noch mit dem letzten Tageslicht nach Hause kommen. Wie heißt es gleich in einer berühmten Fantasie-Serie? Winteris coming.

Auch sonst scheint es ungemütlicher zu werden. Die Nachrichten überschlagen sich und lassen uns ratlos zurück. Ein Freund erzählte mir neulich, er hätte kapituliert. Er guckt keine Nachrichten mehr. Er hält das alleseinfach nicht mehr aus. Wo aber finden wir in so ungemütlichen Zeit Hoffnung und Freude?

Ob wohl mein Freund viel Stress hat, lud er mich zu ihm ein. Wir erzählten ein bisschen, lachten und alberten rum. Und in dem Moment wurde mir auf ein Neues klar, wie gerne ich ihn habe. In der Bibel wird in solchen Momenten oft von Liebe gesprochen. Und gleichzeitig steht Liebe noch für so viel mehr. Im ersten Johannesbrief (1. Johannes 4,7) heißt es:

„Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott“

Gerade wenn ich nicht weiterkomme, schöpfe ich aus solchen Lichtmomenten neue Kraft. Danach ist es mir gleich leichter gefallen meine Aufgaben zu erledigen und ich hatte den ganzen Tag gute Laune. Ich denke, wenn alles ein bisschen zu viel ist, dann sind solche Begegnungen Gold wert. Und wenn wir uns der Liebebewusstwerden, die wir für unsere Freunde empfinden, fällt es uns auch einfacher Menschen mit Liebe zu begegnen, denen wir nicht sonahestehen. Denn wer liebt ist ein Kind Gottes, da kann der November so ungemütlich sein, wie er will.

Liebste Grüße,
Julius Halm

Challenge: Nimm dir mal wieder Zeit für einen Freund oder eine Freundin, denn oder die du länger nicht gesehen oder gehört hast. 

MontagsMoment | 14.08.2023

Liebe CVJM-Community!

Was ist das nur für ein besonderer Moment, wenn man merkt, dass man in der Ausbildung, Studium, Beruf an der richtigen Stelle ist.

Ich bin gerade nach einem harten Referendariat mit zwei Kindern und einem mit viel verständniszeigenden und unterstützenden Mann fertig geworden. Dennoch hatte ich währenddessen doch immer wieder Zweifel, ob es der richtige Weg ist, ob Gott mich genau dort haben möchte. Ob ich wirklich Berufsschullehrerin werden kann, obwohl mir noch so viel fehlt, was meine Kolleginnen und Kollegen auszeichnet.

Und auf einmal passiert etwas ganz Unerwartetes und ich bin mir sicher: Ja Gott will genau, dass ich hier arbeite und als Berufsschullehrerin leuchten darf.

Ich merke, dass ich zwar noch nicht alles kann und noch nicht so viele Erfahrungen habe, wie meine Kolleginnen und Kollegen, aber dass Gott mich mit Sachen ausstattet, die wichtig sind, um dort zu arbeiten und ich mich wohl und an dem richtigen Platz zu fühlen. Ich darf erkennen, wie mir mein erster Job nach Studium ein anderes Puzzleteil auf dem Weg hierher sein darf. Immer wieder gibt es Momente, an denen ich dankbar sein darf, hier auf dem Weg zu sein. Und auch wenn die Zukunft neue Herausforderungen bereithält, wo ich gerade noch nicht weiß, wie ich diese alle bewältigen soll, bin ich gewiss: Jesus ist an meiner Seite.

Ich wünsche dir, dass du auch die Erfahrung machen darfst, dass du in deiner Ausbildung/Beruf/Studium mit Gott auf dem Weg bist.

Liebe Grüße
Katarina Ehrhardt

Challenge:       Erzähle einer Freundin oder einem Freund, wofür die dankbar bist!

 

 

 

MontagsMoment | 15.01.2024

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Liebe CVJM Community,

Weihnachten und Silvester sind vorbei, damit auch der Urlaub und der normale Alltag beginnt. Eine für mich überraschend erfrischende Abwechslung, war ich doch vorher dauerhaft umgeben von Familie oder Freunden oder sogar beidem. Das ist zwar schön, wurde aber auf Dauer sehr anstrengend. 

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine soziale Batterie ist erschöpft und muss sich erstmal wieder aufladen. 

Und schon dreht sich alles, letztes Jahr war ich noch viel alleine und hätte gerne mehr Gesellschaft gehabt und momentan würde ich am liebsten einfach so viel wie möglich alleine sein. 

Ich denke, dass das menschlich ist. Wir brauchen unsere Mitmenschen, denn wir wollen Liebe und Zuneigung, aber gleichzeitig brauchen wir auch einfach mal eine Pause. Ruhe und Zeit um wieder Kraft zu tanken und in uns gehen zu können, damit wir die Zeit mit den Anderen wieder richtig genießen können.

Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen.
Hebräer 4:9-10

Ich wünsche euch, dass euer Tag euch genau das bringt, was ihr gerade braucht. Sei es nun Stille oder Action.
Lilly Wenderott

Challenge: Nimm dir heute mal die Zeit, die du brauchst um zur Ruhe zu kommen und blende alles Andere aus. 

MontagsMoment | 15.04.2024

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Liebe CVJM-Community,

Seit Oktober darf ich nun den wunderbaren Beruf der Hebamme erlernen und befinde mich gerade in meiner Praxisphase im Klinikum. Es ist so schön jeden Tag neue Dinge zu erlernen, über sich hinauszuwachsen, schwierige Situationen zu bewältigen und immer wieder neu mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Tatsächlich Gespräche über Gott und die Welt! Wir sprechen über Vorfreude und Ängste, über Zukunftspläne, Gegenwart und Vergangenheit und wir sprechen über den Moment, auf den sich die werdenden Mamas am meisten freuen - ihr Baby endlich in den Armen zu halten.

„Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!“(Psalm 139, 13-14)

Das Glück und die Freude, die man aus den Augen der frischgebackenen Eltern sprudeln sehen kann, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Der Moment, indem dieses kleine wunderbare Wesen, das Licht der Welt erblickt, verzaubert den Raum mit einem ganz besonderen, wohlig-warmen Gefühl.

Ich wünsche euch ganz viele freudefunkelnde Augen in eurem Alltag! 

Eure Paula Sachse

Challenge: Was verzaubert dich? Wahrscheinlich haben wir alle einen Moment in unserem Leben der uns verzaubert hat. Denk doch gerne immer wieder mit einem Lächeln daran zurück :)

MontagsMoment | 15.07.2024

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Liebe CVJM-Community,

woran erinnerst du dich am liebsten aus deiner Konfizeit? 

War es die Prüfung oder der Vorstellungsgottesdienst? Oder vielleicht doch die einschläfernden Stunden im alten Gemeinderaum, wo man den Pfarrer geärgert oder sich gegenseitig mit Papierknäulchen abgeworfen hat? Als wir vor ein paar Wochen unsere Konfis kurz vor ihrer Konfirmation fragten, antworteten 11 von 13 mit "Konficamp" (die anderen beiden waren nicht dabei). Vier Tage nur unter sich, mit Freunden aus der Gemeinde oder mit neuen Bekanntschaften, die zu Freunden werden könnten. Inputs, Gruppenzeit und tiefgehende Gespräche. Fragen stellen zu dürfen, die einen gerade beschäftigen, in einer Umgebung, die kaum schöner sein könnte.

Gemeinschaft leben. Christliche Gemeinschaft leben. Sich fallen lassen, Spaß haben, Wertschätzung erleben. Gott erleben. Mit Gott leben.

Diese drei Tage waren für mich sehr gesegnet. Nicht nur, dass das Wetter (fast) immer besser war, als erwartet und die Jugendlichen sich so sehr öffneten und über sich hinauswuchsen, sondern sie erinnerten mich vor allem auch daran, wie sehr Gott eine Beziehung zu mir haben will. Zu DIR haben will. Und wie wichtig es ist, auch unseren Nächsten zu sehen - in kleinen und in großen Situationen. Am zweiten Abend haben wir (eine andere Mitarbeiterin und ich) unserer Kleingruppe eine Herausforderung gestellt, die mich sehr begeistert hat und die ich gerne an euch weitergeben möchte:

Challenge: Wo siehst du den anderen wirklich und denkst: "Das bräuchte der andere gerade"? Versuche in der kommenden Woche drei Taten aus reiner Nächstenliebe zu tun.

Eure Johanna Boelter

Bibelvers: Denn das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang an, dass wir uns untereinander lieben sollen. 1 Johannes 3:11

MontagsMoment | 16.10.2023

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Liebe CVJM-Community!

nach was sehnst du dich gerade sehr? Nach Urlaub? Mut zu Beginn des Studiums? Eine/n Partner/in? Einen neuen Job? Echte Freundschaft?

Diese Sehnsuchtsliste könnte ich noch erweitern. Sicherlich fällt dir spontan was ein. Das geht zumindest den meisten so. Dabei müssen es noch nicht mal die großen Themen aus meiner Einstiegsfrage sein. Unsere Seele ist voll mit verschiedensten Sehnsüchten und je nach Laune oder Lebensphase können diese uns sehr bestimmen und wir versuchen sie zu stillen. Materielle Sehnsüchte gehen vielleicht leicht zu befriedigen, wenn ich genug Geld habe. Andere Sehnsüchte hängen vielleicht von Umständen oder Menschen ab. Da ist mein Einfluss begrenzter.

Da ich solche Sehnsüchte kenne, frage ich mich öfter, wozu die Wunscherfüllung als erstes dient. Geht es um meinen Egoismus? Dient es der Verbesserung meiner Möglichkeiten oder der meiner Familie? Es ist super spannend sich diesen Fragen zu stellen und dann die Motive dahinter zu kennen. Und diese sind zutiefst menschlich und bedeutsam: Bin ich genug? Werde ich gesehen? Kann ich das schaffen? Werde ich geliebt?

Ich erlebe mich, dass bei den großen oder kleinen Sehnsüchten dann doch die Basisfragen dahinter liegen. Und bei der Beschäftigung mit einer der großen Fragen begegnet mir unerwartet, die Bibelstelle, dass ich „zuerst geliebt“ bin.

Es hat mich in dem Moment echt aus meinem Gedankenkarussell geworfen, denn es hat manche Fragen in mir in eine neue Rangordnung gebracht. Es ist nicht so leicht, zu begreifen, dass Gott mich zuerst liebt - bevor alles andere kommt. Er liebt mich, obwohl ich von mir denke, dass ich nicht ausreiche - so wie ich gerade bin oder meine Aufgaben nicht gut schaffe. Er liebt mich und kennt meine Sehnsüchte und unbeantworteten Lebensfragen. Und aus dieser Liebe heraus beauftragt er dich und mich, andere zu lieben. Was für eine Zusage und Lebenschallenge zugleich!

Ich wünsche dir offene Augen, diese Liebe, diese Woche zu sehen.

Herzlichst
Nicole Fraaß

Challenge:​ Schreib dir auf, was Gott besonders an dir liebt (es muss nicht alles sein, was du gut findest!).

 

 

 

 

MontagsMoment | 17.06.2024

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Liebe CVJM-Community,

Warten… schwierig… In den letzten Wochen habe ich sehnsüchtig auf ein Päckchen gewartet. Und dann – endlich war es da. Gestern habe ich es aufgeregt entgegengenommen. Doch hier soll es eigentlich nicht um das Päckchen selbst gehen, sondern um dessen Inhalt. Ich habe mir nämlich 48 Mini-Jesus-Figuren bestellt. Zur Erklärung: Das sind kleine Jesus- Figuren, ähnlich wie Playmobil, nur eben als kleiner Jesus. Eine Figur, die uns durch den Alltag begleiten kann und uns daran erinnert: Jesus ist die ganze Zeit da, er hilft. Er geht nicht verloren. Eine Erinnerung, ein Begleiter. Gott sagt selbst: "Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit." (Matthäus 28, 20 Lutherbibel 2017).

Wie cool ist das bitte?!

Aus diesem – wenn auch etwas unüberlegten – Kauf von mir ist eine Aktion in meiner Kirchengemeinde entstanden. Auf unserem Familienfest nächste Woche werden wir ungefähr 100 dieser Figuren verstecken. Sie dürfen dann dort gefunden werden und auch darüber hinaus wird der eine oder andere wohl seinen Weg in die weite Welt finden (also - Augen offen halten ;)) Ein kleines Zeichen: Jesus begleitet dich durch deinen Alltag...

 Eure Johanna Boelter

Challenge: Wann hast du das letzte Mal Jesus in deinem Alltag gespürt? Achte diese Woche einmal ganz genau darauf und lass dich (wenn du Lust hast) durch irgendeinen Gegenstand bewusst daran erinnern.

MontagsMoment | 17.07.2023

Liebe CVJM-Community!

Stell dir vor, du sitzt unschuldig im Gefängnis. Nur, weil du an Jesus glaubst und anderen von ihm erzählt hast. Unfair, oder? Was würdest du den ganzen Tag machen? Würdest du an der Ungerechtigkeit dieser Welt verzweifeln oder Gott auch noch für die Situation danken?

Genau in dieser Situation hat Paulus gesteckt, als er den Brief an die Gemeinde in Philippi geschrieben hat. Mich fasziniert es, wie er es geschafft, trotz all der widrigen Umstände nicht aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken, sondern am Glauben festzuhalten und vor allem seine Zeit zum Beten zu nutzen.

Er schreibt an die Philipper und wenn du den Brief mit seinen vier Kapiteln einmal liest, wird dir auffallen, dass er voller Freude steckt. Anstatt wegen der Ungerechtigkeit zu schimpfen und sich selbst zu bemitleiden, hat sich Paulus entschieden, für andere Gemeinden im Gebet einzustehen, sie zu ermutigen, Hoffnung zu verbreiten und Gott zu danken.

In Vers 9 bittet Paulus, dass die Liebe der Philipper immer reicher und tiefer werde und auch an anderer Stelle in der Bibel heißt es: „an der Liebe untereinander werden sie euch erkennen.“ Lasst uns also in der Liebe wachsen, füreinander da sein und auch lernen, unsere Feinde zu lieben und für sie zu beten!

Der zweite Teil des Verses bezieht sich auf das Wachstum von Einsicht und Verständnis. In anderen Übersetzungen werden diese Worte mit „Erkenntnis und Erfahrung“ oder „Erkenntnis und Einfühlungsvermögen“ übersetzt. Lasst uns dabei in beiden Aspekten wachsen! In der Erkenntnis, also dem Wissen darüber, wer Gott ist und wie Gott ist und handelt und dem Einfühlungsvermögen, unserem Nächsten in der Liebe Jesu zu begegnen und Jesu Charakter immer ähnlicher zu werden!

Einen gesegneten Tag
Ruth Eggert

Challenge:Wie kannst du Jesu Charakter immer ähnlicher werden? Rede mit ihm und lies regelmäßig in der Bibel, um zu erfahren, wie Jesus ist und wie er mit Menschen umgeht! Scheue dich auch nicht davor, andere Menschen in deinem Umfeld oder Gott direkt zu fragen, wenn du Bibelstellen nicht verstehst!

 

 

 

MontagsMoment | 18.03.2024

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Liebe CVJM-Community,

Wissen ist Macht. Wissen macht. Etwas mit mir. Verändert mich. Wirft mich zurück. Lässt mich hinterfragen. Fragen zu neuen Fragen. Antworten zu einer neuen Bestandsaufnahme. Bringen mich voran. 

Wissen das verloren geht. Bewusst vernichtet wird. Durch Unterdrückung. Machtverhältnisse. „Wer kann wissen, wer darf sprechen, wessen Wissen wird gehört, welches Wissen wird auch verstanden und welches wird zum Verschwinden gebracht?“ (Claudia Brunner)

Nicht nur im großen Stil. Schon in Gesprächen, Unterhaltungen. Welche Aussagen überhöre ich? Bewusst oder auch unbewusst? Welche nehme ich ernst? Mir an? Übernehme ich, weil es intelligent klingt. Erstmal. Oder sich auch bewährt.

Dinge aussprechen. Doch ich kann das doch nicht sagen, nicht fragen. Ich könnte einem Menschen zu nah treten. Doch ich glaube, das „Wie“ ist der Schlüssel: Mit einer Offenheit, einem warmen und vor allem wahrem Interesse am Gegenüber. Und so komme ich dem Menschen näher bis zu dem Punkt, an dem ich sagen kann, ich fühle diesem Menschen nach. Habe ein Verständnis wie der Mensch sich selbst und die Welt versteht.

Fragen ermöglichen einen neuen Raum. Helfen Dingen auf den Grund zu kommen. Wissen zu erlangen. Mut haben zu fragen, was zu sagen.

Einen guten Start,
Yentl Wolff

Challenge: Trau dich zu fragen.

MontagsMoment | 18.09.2023

Liebe CVJM-Community!

wie ist denn das Wetter gerade bei euch? Ich liege gerade in der warmen Sonne am Pool, aber denke dabei an viele Regentage in diesem Sommer zurück. Das Wetter in den letzten Wochen war sehr verrückt und abwechslungsreich und hat irgendwann angefangen mich an mich zu erinnern. Darüber habe ich einen kleinen Text geschrieben.

Das Wetter fängt an, ein Spiegel zu sein. 
Regen prasselt auf die Erde, Stürme ziehn vorbei. 
Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht,
dann ist meine Antwort Sommer.
Da waren diese warmen Tage, das Leben war gut. 
Hatte es im Griff, dachte mir gehts so richtig gut. 
Doch viele graue Wolken verdecken meine Sicht. 
Ich kann’s nicht so ganz erkennen, dieses Sonnenlicht. 
Würd´ so gern kurz auf Pause drücken.
Leben unterbrechen, lernen und verstehen,
Sonne suchen gehen
Doch Leben geht weiter, das Wetter auch.
Und irgendwann fühl ich vielleicht wieder so richtig die Sonne in meinem Bauch.

Ich weiß nicht, wie es dir gerade geht, aber ich mag dir Hoffnung machen, dass auch wenn der Sommer nicht der Beste deines Lebens war, dann wird der nächste kommen und Sonne scheint auch im Winter. Jesus selbst hat auch viele Stürme miterlebt und ihnen Einhalt geboten (Markus 4, 35f.). Das kann er auch in deinem Leben tun, zu deiner Zeit. 

Ganz liebe Grüße, 
Tina Göltzner

Challenge: Überlege wie es dir gerade geht und versuch das Ganze in Wetter zu beschreiben. Schreib es doch auch gern für dich auf! 

 

 

 

 

MontagsMoment | 18.12.2023

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Liebe CVJM-Community!

Am letzten Wochenende war ich auf dem runden Geburtstag meiner Mutter. Der Geburtstag von ihr ist so schon etwas Besonderes, aber diesmal war es ganz groß. Zum ersten Mal waren wieder alle meine Geschwister da und das mag was heißen, denn wir sind einige und dann auch noch mit den Partnern und Kindern.

Meine Familie ist seit etlichen Generationen christlich geprägt und auch einer meiner Brüder und dessen Frau sind Pastoren. Aber unter so vielen, die alle mit ihren Partnern und Verlobten kamen, gibt es sehr viel unterschiedliche Charaktere, Begabungen und Interessen. Wie bekommt man das alles unter einen Hut? Wie bekommen Eltern das hin? Und dann die wichtigste Frage: Was sagt die Bibel darüber?

Zur Zeit Jesu wohnten sehr viele Generationen zusammen in einem Haus. Mit „Familie“ war nicht nur das Zusammenleben einiger Menschen, sondern auch das Haus selbst gemeint. Die Bibel berichtet davon, dass Mose gleich drei Gesetze bekam, die die Familie schützen sollten. „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!“ schützt die Ältesten im Haushalt. „Du sollst nicht ehebrechen!“ soll die Ehe im Haus beschützen und „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus (oder Hab und Gut)“ bewahrt den Frieden zwischen den Familien.

Aber wie schafft es Gott uns alle zu kennen? Gott sieht das Herz an. (Samuel 16,7). Das heißt, er kennt uns persönlich, besser als die meisten.

Besser als wir uns kennen, wenn wir mal wieder nicht auf unser Herz hören wollen. Vielleicht ist es das, was wir uns als Christinnen und Christen angewöhnen sollten: Weniger mit dem Mund zu reden oder nur zu sehen, was vor unseren Augen ist, und mehr unser Herz sprechen zu lassen und das Herz unserer Mitmenschen zu sehen.

Euer Lukas Hoppe

Challenge: Diese Challenge ist wirklich nicht so einfach. Verbringe rund um Weihnachten Zeit mit deinen Liebsten und Nächsten und versuche sie aus diesem neuen Blickwinkel zu sehen. Was macht sie in ihrem Innersten aus und wie sieht ihr Herz aus?

MontagsMoment | 19.02.2024

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Liebe CVJM-Community,

oft habe ich das Privileg in der Jugendarbeit unterwegs zu sein. Ich lerne dort Kinder- und Jugendliche kennen, die sich zu wenig zutrauen. Dabei erlebe ich oft mein altes Ich wieder, was sich selbst nicht kannte und sich eigentlich immer zu wenig zugetraut hat.

Für mich ist es dasgrößte Geschenk zu erleben, wie man in diesem wertschätzenden Rahmen ein Stück dazu beitragen darf, das individuelle Potenzial jedes Einzelnen zu entfalten. Ich habe letztens überlegt, warum sich bei mir eigentlich etwas daran geändert hat.

Viele Herzensmenschen haben dazu beigetragen und tun dies bis heute, aber vor allemdurfte ich Jesus mehr und mehr vertrauen lernen. Ich glaube so oft schaut Jesus auf unser Leben, auch wenn wir mal wieder in Panik verfallen, weil etwas nicht nach unserem Plan läuft und wir Angst haben, es würde alles aus dem Ruder laufen. Wie oft befinden wir uns in unserem Leben, wie die Jünger Jesu auf dem schaukelnden Segelschiff in Matthäus 14, 25-33 mitten im Sturm unserer Herausforderungen oder Probleme in unserem Leben. Und dann gibt es da Jesus, der am Horizont erscheint und zu den Jüngern und auch zu uns sagt:Hab keine Angst. Ich bin es doch. Fürchte dich nicht.

Wie oft sind wir zu blind, um ihn zu bemerken und wollen nicht glauben, dass es Jesus ist, der mit offenen Armen vor uns steht. Er fordert uns aufgenauso wie er es bei Petrus getan hat, ihm zu vertrauen und mit ihm übers Wasser und durch die Stürme unseres Lebens zu gehen. Wir müssen uns nur dafür entscheiden und seine Hand ergreifen. 

Diese Geschichte kommt mir oft in den Kopf, wenn ich vor einer Entscheidung stehe, mich einer Herausforderung anzunehmen und aus meiner Komfortzone zu gehen oder mich nicht dieser anzunehmen. Zu oft bin ich im Nachhinein dankbar es getan zu haben,weil ich mir bewusst sein darf das ich diesen Schritt im Vertrauen auf Jesus gegangen bin. Das er mir den Mut dazu gibt, diesen Schritt zu gehen. 

Einen guten Wochenstart.
Eure Neele Bretschneider

Challenge: Welchen Bereich deines Lebens kannst du diese Woche bewusst im Vertrauen an Jesus abgeben und Schritte aus deiner Komfortzone gehen? 

MontagsMoment | 20.05.2024

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Liebe CVJM-Community,

wie geht es dir, wenn du auf die ersten Monate dieses Jahres schaust? Ich schreibe immer mal wieder Tagebuch und musste bei der Reflexion feststellen, dass meine Wochen viel zu vollgepackt waren. Viele Veranstaltungen im CVJM, familiäre Ansprüche an mich oder Termine in meiner Gemeinde, an der ich teilnehmen sollte. 

Durch die Erkrankung meiner Kinder wurde der Alltagstrott durchbrochen. Ich musste einfach da sein und konnte mich nicht durch Arbeit und Ehrenamt in Beschlag nehmenlassen. Ich hatte Zeit zum Lesen. 

Und dabei ist mir der Satz aufgeploppt: Ein gefüllter Terminkalender ist kein erfülltes Leben.“ Ui, das hat mich getroffen. Nicht, weil ich der Annahme war, dass mich viele Termine erfüllen würden. Vielleicht eher, weil viele Termine, Verpflichtungen oder freiwillige Zusagen mich dazu geführt haben, etwas vom Kurs abzukommen. Ein erfülltes Leben führen.

Was heißt das eigentlich? Die Lebens-To Do abhaken können? 

☑️ Ausbildung ☑️ Arbeitsstelle ☑️ Heiraten ☑️ Kinder ☑️ Eigenheim

Nun, das heißt es wohl nicht. Zumindest ist dieser mögliche innerlicher Plan bei mir nicht aufgegangen. Auch sehr vielen Aktivitäten nachzugehen, Beziehungen zu pflegen oder Inhalte zu konsumieren, haben dieses Gefühl erfüllt zu sein, nicht geschaffen.

Es ist also Zeit, diese Frage mal wieder zu stellen. Was macht ein erfülltes Leben aus? 

Wenn ich mich wirklich erfüllt und beschenkt fühle, ist, wenn ich Zeit in der Stille verbringe, nichts Konkretes tue oder Lobpreislieder singe. Primetime mit Jesus. 

Jesus sagt: „Ich aber bringe Leben – Leben in ganzer Fülle.“ (Johannes 10, 10) 
Es klingt manchmal so simple, Zeit mit Gott zu verbringen. Aber wenn ich ehrlich auf mein Leben schaue, dann ist es richtig schwer. Die Ablenkungen sind so vielfältig und meine Priorität liegt oft auf den Dingen, die noch erledigt werden müssen. Dabei ist meine Erfahrung, dass wenn ich Zeit mit Gott verbringe, danach andere Dinge viel schneller erledigt sind. 

Eine gesegnete Woche

Nicole Fraaß

Challenge:​ Plan dir für diese Woche bewusst Zeit mit Gott ein. Schreib es in deinen Kalender und frage dich, was ein erfülltes Leben für dich heißt.

MontagsMoment | 20.11.2023

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Liebe CVJM-Community!

Die Sonntage im November sind traditionell, überwiegend mit grauen und düsteren Themen besetzt. So der gestrige Volkstrauertag und der kommende Sonntag, auch Totensonntag genannt. Sie prägen für viele die zweite Novemberhälfte. Wenn das Wetter dazu trüb ist, dann haben wir alles für eine perfekte Depression. Im vergangenen August ist meine Mutter verstorben. Sie hat auf unserem Dorffriedhof ihre letzte Ruhe gefunden. Sehe ich die Grabstätten, frage ich mich:

Welche Träume, Tränen und Enttäuschungen, aber auch Hoffnungen sind hier begraben? Hier liegen viele ungenutzte Potentiale, aber auch erfüllte Momente, liebende und fürsorgende Mütter und Väter, die ihren Platz im Leben angenommen haben. In einer großen Treue und Verlässlichkeit haben viele von ihnen ihr Leben gelebt.

Auf einigen Ruhestätten steht ein Kreuz. Alles Gelungene, alles Verpasste liegt jetzt unter dem Kreuz, dem Zeichen des Sieges und der Liebe Gottes. Für die Hinterbliebenen ist es auch ein Zeichen des Trostes, denn der Tod hat nicht das letzte Wort. Aus dem Punkt wird für uns Christen ein Doppelpunkt.

Der Friedhof macht mich nachdenklich. Im Blick auf mein eigenes Leben, sehe ich neben allen verpassten Chancen, Unterlassungen und Verirrungen, die Führung Gottes in meinem Leben. Es ist tröstlich, dass Gottes Wege zum Ziel führen, auch wenn wir meinen, die Einbahnstraßen unsers Lebens führen in eine Sackgasse. Gott kennt den Weg. Ich erkenne ihn oft erst im Rückblick. Wenn ich jetzt im November am Grab meiner Mutter stehe, erinnere mich daran wie sie Geschichten aus der Bibel erzählte und Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben mit uns teilte. Sie war nicht nur für mich und meine Brüder ein Vorbild im Glauben und im Gottvertrauen, sondern auch für viele andere. Auf dem Grab meiner Mutter steht ein schlichtes Holzkreuz. Das Pluszeichen – es verwandelt was für uns als negativ wahrgenommen wird – am Ende in ein positives Ergebnis. So wird für uns Christen aus dem Totensonntag der Ewigkeitssonntag.

Euer Jörg Stawenow

Challenge:Zünde an einem dunklen Novembertag eine Kerze an und erkenne - wie ein kleines Licht den Unterschied macht. Erlebe bewusst dieses kleine Plus in deinem Leben.

MontagsMoment | 21.08.2023

Liebe CVJM-Community!

„Juhu, endlich wieder Schule!“

 

Das werden wohl die wenigsten denken.

Am Anfang der Ferien denkt man: „Wow, sechs Wochen Sommer. Der wird nie enden...“ Doch wie schnell sind die vergangen und das neue Schuljahr beginnt.

Für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger werden es wohl die aufregendsten Tage.

Aber auch in den höheren Klassen ist der erste Schultag voller gemischter Gefühle. Die Vorfreude, Freunde wiederzutreffen, oder auch die Angst, dass man den schlechten Platz im Klassenraum bekommt. Vielleicht bekommt man neue Fächer, Lehrkräfte oder Mitschülerinnen und Mitschüler. Vielleicht denkt man auch an das, was im letzten Schuljahr echt mies lief...

Bei all den Aufregungen des ersten Schultages ist eines klar: Alle sind ein bisschen aufgeregt, müde und traurig, dass die Ferien nun beendet sind.

 

Los geht´s. Am besten mit einem fetten Segen.

Segen heißt etwas Gutes über das Leben auszusprechen. Gott möchte das gern tun. Ein Beter aus der Bibel segnet uns: „Gott erfülle die Wünsche deines Herzens und lasse alle deine Pläne gelingen!“ (Psalm 20, 5).

Es ist total gut, es auszusprechen oder aufzuschreiben, was ich mir wünsche. Gott dürfen wir anvertrauen, was uns vielleicht mit einem mulmigen Gefühl auf Schule schauen lässt. Er hat gute Pläne für dich und wird dich auch in der Schule begleiten.

Es ist mein Wunsch und mein Gebet für dich, dass egal, wie du heute in diesen Tag startest, Gott dich dabei segnet. Dieser Tag und diese Woche soll ein Segenstart ins neue Schuljahr sein!

Eure

Nicole Fraaß

Challenge: Formuliere gern einen eigenen Segenswunsch für dich oder jemand anderes und notiere ihn dir gern in dein Notizheft.

 

 

 

MontagsMoment | 22.01.2024

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Liebe CVJM Community,

Gott sprach: Es werde Licht.

Ich lebe in einer dunklen Zeit: es ist Winter, die Tage sind kurz, mir fehlt das Sonnenlicht und mit ihm Lebensenergie. Ich bin müde und urlaubsreif. Wie in vielen Wintern zuvor. Überwintern ist angesagt. 

Aber auch sonst lebe ich in dunklen Zeiten: die Wissenschaft bescheinigt uns eine gesellschaftliche posttraumatische Belastungsstörung seit Corona. Wir kommen aus den Krisen nicht mehr heraus. Krieg, Umweltkatastrophen, Klimakrise – Dauerkrise. Aber auch in meinem persönlichen Umfeld kämpfen Menschen (und ich selbst) mit psychischen Erkrankungen und Lebenskrisen. 

Ich frage mich, ist das der neue Alltag? Wird es so weitergehen? 

Und wo ist Gott in all dem? Was sagt er dazu? 

Und ich komme nicht um diese Worte aus 1. Mose herum: „Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht“.  Das ist wie ein Gegenentwurf. Keine direkte Antwort und doch die entscheidende Antwort: Gott sieht die Finsternis. Und er macht Licht. Immer wieder. 

Was kann das für uns bedeuten? 

Lass dich nicht unterkriegen, gib die Hoffnung nicht auf. Schau auf Jesus. Er ist das Licht der Welt. Licht, das die Finsternis nicht auslöschen kann. (Johannes 1)

Franz von Assisi wird zitiert mit dem Satz: „Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.“ 

Also lasst uns Lichter der Hoffnung anzünden, wo immer uns Not begegnet und es uns möglich ist.  

Und wenn du nicht die Kraft hast, ein Licht anzuzünden, so kannst du Gott, den Vater bitten, dies zu tun. Für dich selbst und für andere:  Die Finsternis zu erhellen, was auch immer sie sein möge. 

Das wünsche ich uns für diese dunklen Wochen: Möge Gottes Licht hell leuchten.

Eure
Miriam Wardin

Challenge:​ Wem kannst du diese Woche Licht sein oder Dunkel ins Licht bringen? Werde kreativ.

MontagsMoment | 22.04.2024

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Liebe CVJM-Community,

ich habe vor kurzem einen starken Satz gelesen: „Verändere nicht dein Leben, sondern lebe deine Veränderung.“ Zu leben heißt Veränderung, Entwicklung oder Wachstum. Es passiert immer etwas. Ob ich es nun aktiv möchte oder nicht. Das Leben passiert einfach. Ich finde, im Frühling ist es besonders deutlich zu sehen. Alles wächst und blüht, auch ohne mein Zutun. 

Das Leben kann an mir vorbeirauschen oder ich kann mich mitten reinwerfen. Besonders aufregend wird es, wenn ich Neues ausprobiere. Mein Bruder hat gerade als Jahreschallenge jeden Monat etwas auszuprobieren, was er vorher noch nie gemacht hat. Bisher sind da schon richtig großartige Sachen passiert. 

Manchmal kommt das Neue aber auch unverhofft. Zur Legofreizeit hat mein Mitarbeiter, der kochen wollte, kurzfristig abgesagt. Da ich niemanden auf die Schnelle finden konnte, der die Küche übernimmt, habe ich selbst das erste Mal eine Woche für 30 Leute gekocht.

Dadurch habe ich drei Erkenntnisse gewonnen:

Respekt – Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich kochen machen einen wunderbar wertvollen und echt anstrengenden Job. Es braucht Organisationsfähigkeit, Kreativität und echtes Stehvermögen. Diese Menschen haben meinen Respekt. 
Jetzt liebe ich es noch mehr, wenn andere für mich kochen. 

Geschafft – Wow, ich habe es wirklich geschafft, dass alle satt wurden, nichts angebrannt war und wir pünktlich essen konnten. Diese neue Aufgabe habe ich geschafft, auch wenn ich vorher echt Respekt davor hatte. 

Selbstwirksamkeit – Unser CVJM ist ein Ort, wo jeder, Neues auszuprobieren kann. Alles kann scheitern oder auch zu einem genialen Lern- und Erfolgserlebnis werden. Ich finde es klasse, wenn wir nicht nur unverhofft, in neue Aufgaben geraten, sondern besonders jungen Menschen diesen Gestaltungsraum eröffnen. 

Also lass dich herausfordern, auch Neues auszuprobieren oder auch andere zu ermutigen, es zu tun.

Eine gesegnete Woche
Nicole Fraaß

Challenge: ​Zeit was Neues auszuprobieren. Überlege dir was, was es diese Woche sein kann.

MontagsMoment | 23.10.2023

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Liebe CVJM-Community!

Diesen Montag möchte ich euch ein Gedicht,ein Gebet,einenmodernenPsalm (von der Zeit her) mitgeben.

Viel Freude beim Lesen und eine Woche voll guter Begegnungenwünscht euch

euer Konstantin Stawenow.


Herr wohin habe ich mich gewendet
wiederdirzu

oder sind mir Augen auf dem Rücken gewachsen
denn ich glaube dich zu gesehen zu haben

wenn dem soist
dann lass mich eines dieser Augen als Briefmarke nehmen

und auf die Postkarte kleben
die ich dir senden möchte

doch reicht die Größe einer Postkarteaus Herr
um aufzuschreiben was ich dir zu sagen habe

wohl kaum
selbst von beiden Seiten nicht

darum frage ich dich jetzt ganz persönlich
wer du bist und warum du so Gutes an mir tust

ich lasse auch die Augen wo sie sind
doch antworte mir nur und lass mich klarer sehen

von diesem Turm dort habe ich dich nicht erkennen können
du bist ja nicht aus dem Boden gewachsen wie ein Baum oder Strauch

oder wie ein anderes Bauwerk von Menschen Händen gemacht
dass ich dich hätte so erblicken können

aber du hast mich gesehen auf meiner Warte
das Fernglas verkehrt an den Rücken haltend

wie ich nach dir gesucht habe nach bestem Gewissen
ja es stimmt die toten Winkel habe ich nicht ausgemessen

aber hast du dich nicht selbst
lebendiger Gott genannt

Herrich klage dich nicht an
ich preise dich fürdiesen Namen

ich dankedir dass du mich gefunden hast
bevormein Blick auf die Turmstufen gefallen wäre

Herr ich habe keine Fragen
ich warte nur auf deinen Arm

MontagsMoment | 24.06.2024

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Liebe CVJM-Community,

Wer bin ich eigentlich? Macht mich mein Name oder der Name den andere mir geben aus? Bin ich definiert durch meine aktuelle Tätigkeit? Bestimmen andere durch ihre Worte und Taten wer ich bin? Oder sind das alles einfach Rollen, die ich einnehme? In deinem Leben nimmst du die verschiedensten Rollen ein. Beispielsweise in deiner Familie als Kind deiner Eltern, Geschwisterkind, Enkel deiner Großeltern, Partner, Elternteil oder als Freund, Arbeitskollege, als Mitglied in der Gemeinde oder im Verein oder, oder, oder. An all diese Rollen sind die verschiedensten Erwartungen geknüpft. Vielleicht kennst du das auch, dass all diese Erwartungen manchmal zu viel werden und die Last all dieser Aufgaben und Forderungen dich hin und wieder in die Knie zwängt. In diesen Momenten hilft es mir meine Identität in Gott zu kennen und mir erneut ins Bewusstsein zu rufen. Ich bin geliebt von Gott. Ich muss nichts tun, ich darf einfach sein. Er beweist mir seine Liebe, in dem er für mich am Kreuz starb als ich noch Sünder war (Römer 5,8). Jesus hat den Weg frei gemacht. Trotz allen Fehlern, die ich tagtäglich mache, bin ich frei in Jesus! Er hat mir bereits vergeben und den Weg geschaffen für ein ewiges Leben bei ihm. Er hat mich genauso gemacht wie ich sein soll und einen wunderbaren Plan mit mir. Das darf ich annehmen und mich somit befreien von negativen Identitäten und Erwartungshaltungen, die mich in die Knie zwängen. Und sollte ich am Boden sein, dann bleib ich doch gleich auf meinen Knien und gebe es Gott ab. Er ist immer da und hört mir zu. Ich darf seine Liebe annehmen und mich befreien lassen von jeder Last. Keine Last ist für Gott zu schwer. 

Eine gute und achtsame Woche wünsche ich dir! 
Hanna Kallensee

Challenge: Nimm deine wahre Identität in Jesus bewusst wahr. Sei achtsam in deinemUmfeld. Gibt es vielleicht jemanden, mit dem du dich darüber austauschen kannst? Frag doch gerne mal nach, wie es der Person neben dir wirklich geht und was sie braucht. 

MontagsMoment | 24.07.2023

Liebe CVJM-Community!

Ich bin ein Pinterest-Opfer. Wie wahrscheinlich viele in meiner Altersklasse. Am liebsten lese ich Zitate von diversen Philosophen, Theologen, Psychologen und anderen Gelehrten. Letztens lief mir dieses Zitat über den Weg: „Die Ewigkeit ist jetzt.“

Da musste ich erst mal einen Moment innehalten. Jetzt soll die Ewigkeit sein? Was bedeutet das denn für mich und meinen Glauben? Bei näherer Überlegung ist der Gedanke gar nicht so blöd. Was vor einer Sekunde noch Zukunft war, ist jetzt Gegenwart. Während du diesen Text liest, durchlebst du einen fließenden Übergang von Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Technisch gesehen tauchst du beim Lesen dieses Textes ein Stück in die Ewigkeit ein.

Für den Glauben bedeutet das meiner Meinung nach Folgendes: das Reich Gottes läuft einerseits auf unserer eigenen Existenzebene ab andererseits, nun ja, im Reich Gottes. Wenn Ewigkeit bedeutet, dass Zeit keine Rolle spielt. Vielleicht finden mehrere Dinge, die in der Bibel beschrieben werden, gerade jetzt, hier und heute gleichzeitig statt. Die Kreuzigung. Die Auferstehung. Die Apokalypse. Das Kommen des Reiches Gottes auf Erden. Im Großen, wie z.B. im Ukraine Krieg. Aber auch im Kleinen z.B. mit der Geburt eines neuen Kindes.

Die Ewigkeit ist jetzt.

Eure
Gina Weschenfelder

Challenge: Schau dich einmal in deinem Umfeld um. Wie geht es dir? Wie geht es den anderen? Nimm das als Idee, um entweder etwas für dein eigenes Leben mitzunehmen oder sei du selbst die Idee für andere.

 

 

 

MontagsMoment | 25.03.2024

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Liebe CVJM-Community,

Wenn man mit Kindern arbeitet, gibt es immer viele interessante Erlebnisse und Begebenheiten. Ich arbeite an einer christlichen Schule und als das Schuljahr begann, gab es einen großen Schuljahresanfangsgottesdienst mit allen Schülern von der 1 bis zur 12. Klasse, allen Lehrern sowie den Eltern. In der Andacht ging es um Samuel aus der Bibel, der von seiner Mutter Hanna an Gott „zurückgegeben“ wurde, als sie ihn zu Eli in den Tempel brachte. Der Kaplan fragte die Kinder die – eigentlich rhetorische – Frage, wie man denn sein Kind an Gott zurückgeben könne und ein Kind aus der 2. Klasse antwortete ganz laut: „… indem man es tötet.“

Wahrscheinlich dachte es in dem Moment an die Geschichte von Abraham, der seinen Sohn Isaak opfern sollte oder vielleicht auch daran, dass Babys, die nicht das Licht der Welt erblicken, bei Gott im Himmel geborgen sind. Wie auch immer, der ganze Saal lachte laut und manch einer dachte sich wohl, wie ein Grundschulkind auf solch eine makabre Antwort kommen konnte.

Aber so sind Kinder in dem Alter. Sie sprechen einfach das aus, was sie denken, ohne groß vorher über die Folgen nachzudenken. Sie fragen interessante Fragen, können Gefühle schlecht verbergen und sind auch viel offener für die gute Botschaft des Evangeliums als so mancher Erwachsener, der meint, die Welt verstanden zu haben und sich feste Meinungen und Glaubenssätze gebildet hat.

Jesus sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen. Haltet sie nicht zurück! Denn das Himmelreich gehört ihnen.“ (Matthäus 19,14). Lasst uns mehr von den Kindern lernen und von ihrer Art und Weise, über Gott und die Welt nachzudenken. Lasst uns Menschen mit einem kindlichen Glauben werden, die sich nicht davor schämen, sowohl mit den kleinsten als auch mit den größten Dingen vor Gott ins Gebet zu kommen. Erzähle, wann immer du die Möglichkeit hast, Kindern von der guten Nachricht von Jesus. Es wird sich lohnen!

Eure Ruth Eggert

MontagsMoment | 25.09.2023

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Liebe CVJM-Community!

Ich krieg die Krise! 

Krisen sind doof. Egal ob Krieg, Klima, Korruption oder Bus verpasst, Krankheit und Beziehungsprobleme. Aber Krisen sind auch OK. Stell dir ein Leben vor, in dem alles immer rund läuft. Kein Warten, keine Enttäuschung, kein Leid. Klingt erstmal himmlisch, wäre aber schnell langweilig. Ein gutes Leben lebt von Dynamik. Sonne ist nur dann ein Segen, wenn es zwischendurch auch regnet. 

Du musst also nicht gegen Krisen ankämpfen. Besser ist es, sie anzunehmen und produktiv mit ihnen umzugehen. Paulus erzählt im 2. Korintherbrief von einem "Stachel im Fleisch" (2. Kor 12,7-9), der ihn gehindert hat, abzuheben. Vielleicht war das eine Krankheit, ein chronisches Leiden oder der Frust, ein Leben lang Single zu sein. Wir wissen es nicht. Zumindest war es für ihn eine Krise. Und er hat gelernt, sie positiv anzunehmen. Auch in meinem und deinem Leben können persönliche Krisen Tiefgang und neue Erkenntnisse bringen, auf die man ohne das Leid nicht gekommen wäre. Du darfst schwach sein, damit Gottes Stärke sichtbar wird.

Damit will ich nicht schönreden, dass es auch echt schlimme Situationen gibt, an denen Menschen zerbrechen. Aber im Leben gibt es nun mal Gute Zeiten und schlechte Zeiten.

Das ist auch die Erfahrung von Ostern: wir müssen durch Leid, Schmerz und Trauer des Karfreitages hindurch, müssen die Ungewissheit des Karsamstages aushalten, um die Auferstehungsfreude am Ostersonntag wirklich wahrnehmen zu können. Und mit Blick auf Jesu Leiden können wir unsere Krisen annehmen im Vertrauen, dass am Ende das Leben siegen wird. Denn bei aller Wertschätzung der Krise ist sie nicht Ziel und Wunschzustand unseres Lebens, sondern die Kontrastfolie, auf der man das wundervolle, bunte Leben so richtig genießen kann. 

Euer Karsten Kopjar 
@medientheologe & EKM SocialMedia-Koordinator

Und deine Challenge für die Woche: Prüfe mal, welche persönlichen Krisen auf dich einprasseln. Schau sie in Gottes Licht an und was du nicht selbst oder im Gespräch mit anderen auflösen kannst, gibt bei ihm ab. Und dann schau, was gerade gut läuft und freu dich darüber ?

 

 

 

 

MontagsMoment | 25.12.2023

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Liebe CVJM-Community!

der Dezember ist für mich immer ein sehr kurzer Monat, weil er durch die Adventszeit so schnell vergeht. Dieses Jahr war ich das erste Mal nicht jeden Tag zuhause. Ich bin im Sommer ausgezogen und war deshalb viel allein. Manchmal auch ein bisschen einsam, weil ich in dieser neuen Umgebung fast niemanden kenne. Über diese Zeit hat mir meine Vorfreude auf Weihnachten sehr geholfen. 

Aber was ist jetzt? Heute ist der 25.12.23. Mitten im Weihnachtsfest wird ist schnell klar. Bald ist es auch schon wieder vorbei. Und auch das Jahr 2023 ist auch fast vorbei und doch ist es die dunkle Jahreszeit noch nicht. Bald kommen wieder viele Fragen, die ich mir stelle. 

Was hat sich dieses Jahr geändert und habe ich mich auch verändert?

Habe ich viele Fehler gemacht?

Habe ich durch meine Taten andere verletzt oder ihnen geholfen?

Ob ich die Antworten jedoch wirklich wissen möchte, da bin ich mir nicht so sicher. Doch dann bin ich über eine Stelle in der Bibel gestolpert, die mir geholfen hat, diesen Jahresübergang wieder mehr positiv zu sehen.

«Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene. Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.» (Jesaja 43, 18-19)

Ich denke diese Worte haben mir geholfen, sodass ich frei in das nächste Jahr gehen kann und 2023 hinter mir lassen. Altes kann ich nicht mehr ändern, ich darf mich auf Neues freuen. 

Vielleicht sind meine Gedanken an diesem Montag noch weit weg vom Jahreswechsel. Lies diesen Montagsmoment gern noch einmal am Ende der Woche. 

Einen gesegneten Wochenstart
Lilly Wenderott

Challenge: Nimm dir einen Moment, denk noch ein letztes Mal über das vergangene Jahr nach und über alles was du erlebt hast, Gutes, aber auch Schlechtes. Nun denke an das neue Jahr und was du gerne ändern würdest. Versuch dich nun von allen schlechten Gedanken zu befreien, denk positiv, lass das Alte hinter dir und starte gut in das neue Jahr.

MontagsMoment | 26.02.2024

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Liebe CVJM-Community,

vor ein paar Wochen hatten sowohl ich, als auch meine Mutter und meine Oma Geburtstag. Für mich war das ein sehr schöner Tag, endlich bin ich ein Jahr älter und ich habe mich sehr gefreut das feiern zu können. Mir ist jedoch aufgefallen, dass meine Mutter und meine Oma sich über ihre eigenen Geburtstage eher weniger gefreut haben und gar nicht richtig feiern wollten. 

Mir war das vorher nicht bewusst, allerdings ist es anscheinend für viele Menschen ein großer Unterschied, ob man 19 oder 48 beziehungsweise 78 wird. Denn in unserer Gesellschaft möchten manche nicht mehr älter werden, da sie nur daran denken, was das Alter für negative Dinge mit sich bringen könnte.

Ich persönlich sehe das anders, ich möchte das Altwerden nicht negativ sehen, denn meiner Meinung nach hält jedes Jahr und jedes Alter etwas Schönes für uns bereit, worauf wir uns freuen können. Ich finde wir sollten vielmehr auf Gott vertrauen, Er wird immer auf uns achtgeben, denn seit unserer Geburt ist Er bei uns und hält seine schützende Hand über unsund das wird auch immer so bleiben. 

„Der HERR behütet dich, wenn du gehst und wenn du kommst – jetzt und für alle Zeit.“ (Psalm 121,8)

Eure Lilly Wenderott

Challenge:Versuche jedes neue Jahr positiv zu sehen und nicht nur auf das Negative zu schauen, was Älterwerden manchmal mit sich bringt! Setze dir dafür vielleicht ein Ziel, das du erreichen möchtest!

MontagsMoment | 27.05.2024

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Liebe CVJM-Community,

während ich diesen Text schreibe, sitze ich im wunderschönen Hoheneiche, einem Ort, den ich sehr stark mit vielen Erlebnissen im CVJM Thüringen und im Glauben verbinde. 

Das Wetter ist wie immer anders als jeder Wetterbericht es sagt, aber typisch für Hoheneiche kalt und nebelig. Aber wir sitzen gerade in der Halle und feiern Gottesdienst zu Pfingsten. Ich habe hier an diesem Ort schon viele Menschen zusammenkommen sehen, aber heute ist es besonders. 

Wir sitzen als TEN SINGende aus Weimar und Sonneberg zusammen mit einer Familie, die gleichzeitig auf dem Gelände ein Familientreffen macht zusammen und machen Lobpreis, hören Gottes Wort, beten gemeinsam. Wir kennen uns zu kleinen Teilen durch andere CVJM Freizeiten und ich spüre so viel Gemeinschaft. Gemeinschaft im Glauben, die Gott irgendwieganz besonders zu schenken scheint. Ich darf immer wieder und immer wieder ganz neu spüren, wie CVJM und wie Gott Menschen verbindet. Und mein Herz hüpft vor Freude und ich kann nicht anders als dankbar zu sein für genau solche Momente und wie sie mich fühlen lassen. 

Der Heilige Geist wirkt immer wieder. An Pfingsten lernen wir über ihn und wie er uns Menschen mit Gottes Augen sehen lässt und Gemeinschaft untereinander schenkt. 
„Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle als Helfer senden wird, er wird euch alles erklären und euch an das erinnern, was ich gesagt habe.“ - 

Eure Tina Göltzner 

Frage an dich: Wo hast du den Heiligen Geist in letzter Zeit gespürt?